Sozialkaufhaus Neustadt in Holstein - Jörn Gratze
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Wiebke Sell

Mit ESA startet es sich besser ins Berufsleben BQOH bietet Kurs zum Erwerb des Ersten Allgemeinen Schulabschlusses an

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Wer seinen ESA nachholen möchte, ist dem Team der Altenpflegeschule der BQOH herzlich willkommen - Leiterin Maike Gast und die Lehrkräfte Maria Merker und Saskia Sandouk bieten ab den Herbstferien einen Kurs zur optimalen Vorbereitung und Begleitung durch die Prüfung an.

Wer seinen ESA nachholen möchte, ist dem Team der Altenpflegeschule der BQOH herzlich willkommen - Leiterin Maike Gast und die Lehrkräfte Maria Merker und Saskia Sandouk bieten ab den Herbstferien einen Kurs zur optimalen Vorbereitung und Begleitung durch die Prüfung an.

Eutin. Ein Schulabschluss erleichtert den Start ins Berufsleben sehr, deshalb bietet die BQOH im Rahmen ihrer Altenpflegeschule ab den Herbstferienen einen Kurs zum Erwerb des Ersten Allgemeinen Schulabschlusses (ESA oder Hauptschulabschluss) an. „Wir haben festgestellt“, so Maike Gast, die Leiterin der Altenpflegeschule, „dass in Ostholstein viele Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Schulabschluss verlassen. Weil man für die allermeisten Ausbildungen aber mindestens den ESA braucht, ein Schulabschluss die Grundvoraussetzung für quasi alles ist, haben wir einen Kurs konzipiert, mit dem man ihn mit einem geringen täglichen Stundenmaß nachholen kann“. Über ein dreiviertel Jahr hinweg, bis hin zum Start der Sommerferien 2023, sind es von Montag bis Freitag vier Unterrichts-, also Schulstunden, die fit machen, um am Ende die Prüfung für den Hauptschulabschluss zu machen. Der Kurs wird zwar von der Altenpflegeschule angeboten, vermittelt aber den üblichen Lernstoff und ist für jeden offen, um jedem die Chance zu geben, seine oder ihre Ausgangssituation für die Suche nach einem Ausbildungsplatz zu verbessern. „Unser Kurs eignet sich für jeden, der seinen ESA aus welchen Gründen auch immer nicht gemacht hat“, so Maike Gast, „ob dieses Jahr oder vor 20 Jahren.“ Wer also beruflich nochmal neu durchstarten möchte, dazu aber einen Schulabschluss braucht, ist ebenso herzlich willkommen wie junge Leute frisch von der Schule - „unser Kurs bietet aber auch Schulabgängern mit Förderschulabschluss die Gelegenheit“, erklärt Stefanie Dähring aus dem Team der Altenpflegeschule, „ihren ESA zu machen. Denn der Förderschulabschluss ist in der Regel nicht optimal, um damit eine Ausbildung zu beginnen. Und die jungen Menschen mit diesem Schulabschluss fallen leicht durchs Raster, dem wollen wir entgegenwirken und mehr Menschen die Chance auf eine Ausbildung geben“. Das gilt auch für alle, deren Muttersprache nicht deutsch ist, dann allerdings bedarf es als Voraussetzung für die Teilnahme am ESA-Kurs des Sprachniveaus B2.

 

Unterrichtet werden Mathe, Deutsch, Geschichte, WiPo, Biologie und als freiwilliges Fach Englisch - die Schülerinnen und Schüler werden vom so kompetenten wie herzlichen Team der Altenpflege umfassend begleitet bis zur Prüfung. „Die Prüfung muss zwar extern stattfinden“, sagt Maike Gast, „aber auch hier begleiten wir gerne hin und durch. Wir lassen niemanden allein, einfach weil wir wollen, dass unsere SchülerInnen die besten Voraussetzungen für den Start ins Berufsleben haben“.

Informationen zum Kurs und die Anmeldung sind ab sofort möglich unter Tel. 04521/790075018 oder per E-Mail an jutta.blunck@bqoh.de.

 

Wer sich dann in der Altenpflegeschule ein bisschen umgeschaut hat und feststellt, dass die Pflege vielleicht der perfekte Beruf für sie oder ihn sein könnte, hat mit dem ESA die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz in den Pflegeberufen. Und kann dann auch gleich in Pulverbeck loslegen - vom kurzen Kurs zum Betreuungsassistenten über die Ausbildung zum Alten- oder Krankenpflegehelfer, für die man den ESA braucht, bis hin zur Ausbildung zur Pflegefachkraft ist hier alles möglich. „Und die Helferausbildung ersetzt dann quasi den Mittleren Schulabschluss, den man eigentlich zur Ausbildung zur Pflegefachkraft braucht“, erklärt Maike Gast. Aber egal welchen Weg man wählt: In der Pflege herrscht ein riesiger Fachkräftemangel, sodass die Chance auf einen Job bei 100 Prozent liegt.


Wiebke Staschik

Altenpflege bietet vielfältige Perspektiven

Die Altenpflege bietet für Menschen, die gern für ihre Mitmenschen da sind, vielfältige Berufsaussichten und eine sichere Beschäftigung auf einem krisensicheren Arbeitsmarkt, vor allem, wenn sie eine gute Ausbildung oder Qualifizierung abgeschlossen haben. Und eine solche muss längst nicht mehr in weiter Ferne liegen, selbst wenn Interessierte kleine Kinder oder zu pflegende Angehörige haben und daher zeitlich sehr eingeschränkt sind.
 
Die staatlich anerkannte Altenpflegeschule der BQOH (Beschäftigung und Qualifizierung Ostholstein GmbH) in Pulverbeck macht den Einstieg in die Altenpflege auf vier unterschiedlichen Ausbildungswegen für Teilnehmer mit den unterschiedlichsten Biografien oder Schulabschlüssen möglich. Alle Ausbildungen und Qualifizierungen werden in Teilzeit angeboten. Der Unterricht findet in allen Ausbildungsgängen – in Theorie wie in Praxis – von Montag bis Freitag von 8.15 Uhr bis 13.15 Uhr statt. „Das Schöne ist, dass auch die Unternehmen, in denen unsere Teilnehmer anschließend arbeiten, Teilzeitstellen anbieten“, so Melanie Schlote, die Leiterin der Altenpflegeschule der BQOH. Zudem finden die in er Pflege Tätigen eine hohe Beschäftigungssicherheit auf ihrem Arbeitsmarkt – die Nachfrage nach gut ausgebildeten Pflegekräften ist hoch. Seit 2009 bietet die die Altenpflegeschule der BQOH pro Jahr ein bis zwei Kurse mit jeweils 20 bis 25 Teilnehmern an – „und alle sind in Beschäftigung“, so Melanie Schlote. „Wir haben eine Vermittlungsquote von fast 100 Prozent.“ Neben der Beschäftigungssicherheit ist es vor allem die Flexibilität einer Stelle in der Altenpflege, die sie so attraktiv macht. „Wer einen Beruf in der Altenpflege erlernt oder sich qualifiziert hat für die Altenpflege, der kann sich in der Regel aussuchen, wann er wie und wo arbeitet“, ist Melanie Schlote sicher. Pflegeheime, Krankenhäuser mit geriatrischen Stationen, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen für Senioren suchen Fachkräfte – von der Betreuungsassistenz bis hin zum staatlich anerkannten Altenpfleger.
 
Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpflegehelfer bietet einen perfekten Zugang zur Altenpflege – in nur 14,3 Monaten werden den Teilnehmern die Grundlagen der Pflege vermittelt, sodass sie nach absolvierter Ausbildung Pflegefachkräfte unterstützen und älteren Menschen Hilfe zur Erhaltung einer selbständigen Lebensführung geben können. Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. „Es ist nicht einfach für Menschen mit Hauptschulabschluss, einen Einstieg in die Pflege zu finden“, weiß Melanie Schlote, „wir bieten ihn, wenn die Teilnehmer sich ernstlich für einen Beruf in der Pflege interessieren.“ Grundpflege, Betreuungsangebote, allgemeine Unterstützung und Lebensbegleitung sind die Inhalte. Der Abschluss der Ausbildung berechtigt zur Teilnahme an der verkürzten Ausbildung zum staatlich anerkannten Altenpfleger – letztere dauert dann weitere 30,4 Monate und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Pflegefachkräfte sind verantwortlich für die Pflege und Betreuung älterer Menschen, sie leiten Pflegehilfskräfte an, führen Behandlungspflege durch und haben vielseitige administrative Aufgaben.
 
Freude am Umgang mit Menschen ist auch die Voraussetzung für die Qualifizierung zur Betreuungsassistenz nach § 87b SGB XI – sie bietet all jenen einen Einstieg in die Altenpflege, die den Umgang mit alten Menschen schätzen, gern für sie da sein wollen – Betreuungsassistenten sind zuständig für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung von Pflegebedürftigen. Sie unterstützen die oftmals an Demenz Erkrankten bei ihren alltäglichen Aktivitäten, wirken bei ihrer Tagesgestaltung mit und ermöglichen so mehr Teilhabe an der Gemeinschaft. Die Qualifizierung dauert 19,4 Wochen und umfasst ein vierwöchiges Praktikum. Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung ist ein Orientierungspraktikum in der Altenpflege.
 
Die Ausbildungswege in der Altenpflege bieten zahlreiche Perspektiven und Möglichkeiten – von der Teilzeitstelle im Altenpflegeheim bis zur selbständigen Pflegefachkraft ist alles möglich. Und für alle, die noch unentschlossen sind, ob sie ihre berufliche Zukunft in der Pflege sehen, aber doch schon mehr als ein Praktikum wagen wollen, bietet die Altenpflegeschule der BQOH die Qualifizierung zum Pflegehelfer in der stationären Kranken- oder Altenpflege an. In vier Monaten werden die Grundlagen der Pflege vermittelt – die Zeit umfasst ein vierwöchiges Praktikum in einem Pflegeheim oder einer Klinik unter fachlicher Anleitung. „Schon mit dieser Qualifizierung ist eine Beschäftigung sicher“, so Melanie Schlote. Informationen bietet die BQOH unter 04521-7900 75023 oder unter www.bqoh.de. (ed)


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