

Ostseebad Grömitz. Für die „Grömitzer Welle“ gibt es einen kräftigen Zuschuss aus Berlin: Der Bund stellt 1,62 Millionen Euro für die Modernisierung des Schwimmbades bereit. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch beschlossen. Für Grömitz ist das die höchste Einzelförderung, die aus dem Programm „Sanierung kommunaler Schwimmbäder“ nach Schleswig-Holstein geht. Entsprechend groß ist die Freude bei den beiden Ostholsteiner Bundestagsabgeordneten Sebastian Schmidt (CDU) und Bettina Hagedorn (SPD).
„Dass wir jetzt die höchste Einzelförderung in ganz Schleswig-Holstein nach Grömitz holen konnten, ist ein großartiger Erfolg für die Gemeinde und für ganz Ostholstein“, sagt Schmidt. Der CDU-Abgeordnete hatte die „Grömitzer Welle“ erst vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem neuen Tourismuschef Manfred Wohnrade besucht und sich über den Sanierungsbedarf informiert.
Für Schmidt ist das Schwimmbad weit mehr als eine touristische Attraktion. „Mit dieser Förderung sichern wir einen Ort, an dem Kinder sicher schwimmen lernen, Vereine trainieren und Menschen aller Generationen zusammenkommen. Gerade bei uns an der Küste ist die Fähigkeit, sicher schwimmen zu können, keine Nebensache – sie kann im Ernstfall Leben retten“, betont er.
Auch Bettina Hagedorn begrüßt die Entscheidung des Haushaltsausschusses. „Ich freue mich riesig mit Bürgermeister Sebastian Rieke und der Gemeindevertretung in Grömitz, dass für die energetische Modernisierung der beliebten ‚Grömitzer Welle‘ die stattliche Summe von über 1,6 Millionen Euro bewilligt wurde“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete.
Ein Schwerpunkt der geplanten Arbeiten liegt auf der Energieversorgung. Der Energiebedarf der gesamten Badelandschaft soll künftig vollständig aus Solarenergie gedeckt werden. „Die energetische Sanierung von Schwimmbädern ist für viele Kommunen ein wichtiger Beitrag, um Betriebskosten zu senken und gleichzeitig praktischen Klimaschutz umzusetzen“, erklärt Hagedorn.
Die „Grömitzer Welle“ ist zugleich ein wichtiger Treffpunkt für Einheimische und ein Baustein des Tourismus an der Küste. „Die ‚Grömitzer Welle‘ trägt mit ihrem breiten Freizeit- und Sportangebot sehr viel zur Lebens- und Wohnqualität der Menschen an der Ostseeküste bei“, sagt Hagedorn. Bundesweit werden mit dem Programm 195 kommunale Schwimmbadprojekte mit knapp 247 Millionen Euro unterstützt. Schmidt sieht den Erfolg Grömitz’ auch als Ergebnis der guten Vorbereitung vor Ort: „Mein Dank gilt allen in der Gemeinde, die mit großem Engagement an diesem Antrag gearbeitet haben.“
Die Modernisierung soll 2027 sichtbar werden. Darauf freut sich auch Hagedorn persönlich: „Da ich mit meinen Enkelkindern am Wochenende gerne als Gast in der ‚Grömitzer Welle‘ bin, freue ich mich schon darauf, 2027 die Investitionen und Neuerungen miterleben zu dürfen.“
Für andere Kommunen in der Region könnte ebenfalls bald eine Chance auf Bundesmittel bestehen. Bereits im Herbst soll eine weitere Förderrunde starten. Schmidt: „Ich ermutige alle Städte und Gemeinden in unserem Wahlkreis, die in ihre Bäder und Sportstätten investieren wollen, die kommende Förderrunde zu nutzen.“ (red/mg)




