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„Cap Arcona-Friedhof Haffkrug - Internationale Mahn- und Gedenkstätte“

Teilausschnitt Buchcover „Cap Arcona-Friedhof Haffkrug - Internationale Mahn- und Gedenkstätte“.

Teilausschnitt Buchcover „Cap Arcona-Friedhof Haffkrug - Internationale Mahn- und Gedenkstätte“.

Bild: hfr

Haffkrug. Fünf Jahre nach der Cap Arcona-Tragödie wurde 1950 in Haffkrug-Neukoppel ein Friedhof als zentrale Grablege für die zahlreichen Opfer der letzten Kriegstage eingerichtet. Zeitweise wurde er auch als „Friedhof der namenlosen Opfer“ bezeichnet. Erst seit 2019 wurde durch den Arbeitskreis 27. Januar die Aufmerksamkeit stärker auf diesen Friedhof gelenkt. Mit Erfolg, denn das Polnische Kulturministerium stellte Mittel bereit, sodass im Dezember 2025 erstmals vier Tafeln mit den Namen der polnischen Opfer aufgestellt werden konnten. Ein weiterer wichtiger Schritt ist nun die Herausgabe einer Dokumentation über die historische Entwicklung dieses Friedhofs.

 

Diese möchte Dr. Peter Wendt am Freitag, 14. August, um 18 Uhr im Haffhuus in Haffkrug, der Öffentlichkeit vorstellen. „Cap Arcona-Friedhof Haffkrug - Internationale Mahn- und Gedenkstätte“, ein Buch, das auf die zahlreichen Umbettungen eingeht, Leidenswege der Opfer beschreibt, aber ebenso das sich zukünftig stark verändernde Friedhofsumfeld thematisiert. In den letzten Kapiteln beschreibt er die Bedeutung des Friedhofs als Mahn- und Gedenkstätte und greift Umgestaltungsideen des damaligen Arbeitskreises auf.

 

Ein Buch, das nach seiner Lektüre ersichtlich macht, wie breit dieses Regime bis in die letzten Tage in der Bevölkerung verankert war und somit auch den Vorbeifahrenden einen tieferen Blick in diese Zeit ermöglicht, der Schlussfolgerungen auf das Heute zulässt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch erwünscht. (red)


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