Kristina Kolbe

Dahme startet mit Zuversicht ins neue Jahr

Dahme. Das Jahr startet in Dahme mit Zuversicht, das wurde auf dem Neujahrsempfang am vergangenen Wochenende mehr als deutlich. Bürgermeisterin Stefanie Friedrich-Suhr berichtete, dass etliche Aufgaben, die sich in der Vergangenheit aufgestaut haben, abgearbeitet werden konnten und die gemeindliche Zusammenarbeit in Dahme auf einem guten Weg sei.

Dahme braucht Macher

„Die Ressentiments sind endgültig begraben. Der Weg nach vorne ist der Weg, den wir gemeinsam gehen wollen“, erklärte die Bürgermeisterin. Sie möchte in Gemeinschaft Dahme als einen Ort gestalten, an dem sich alle sicher und geborgen fühlen. „Dahme braucht keine Meckerer, Dahme braucht Macher“, betonte sie. Und die Dahmerinnen und Dahmer hätten bereits gezeigt, dass sie anpacken können. Derzeit sei die Dahmer Politik so erfolgreich, wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Rückblick und Ausblick

Das vergangene Jahr wurde mit viel Engagement gemeistert. Konkret meinte Stefanie Friedrich-Suhr zum Beispiel den Abschluss vieler Projekte wie den Hundeauslauf, die Erneuerung mehrerer Brücken, das Amphibienbecken im Kurparkbrunnen und vieles mehr. Auch die laufenden Projekte, wie die Neukonzeption des Skaterparks, die Sanierung des Gemeindehauses oder die Städtepartnerschaft mit Dahme/Mark lassen erahnen, dass es auch 2026 mit viel Engagement für Dahme weitergeht.

Aufbruch und Wachstum

Für Tourismusleiter Thorsten Dücker war der Neujahrsempfang der Startschuss für den Aufbruch. „Es liegt an uns, aus allem das Beste zu machen“, erklärte er. Mit Blick auf das vergangene Jahr fasste er zusammen: „Wir haben hier viel auf die Beine gestellt, aus eigener Kraft.“ Dahme sei touristisch autark und immer mehr Menschen möchten ein Teil des Dahmer Erfolgskonzeptes werden, so Dücker. Auch Dahmes Platz im Ostsee-Ferien-Land gewinne zunehmend an Bedeutung. „Wir waren nie so auf Augenhöhe im gemeinsamen Vorwärtsgehen“, freute sich der Touristiker. Das bestätigen auch die Übernachtungszahlen, die 2025 im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht gestiegen sind. Dass der Ort das geschafft hat, sei ein Verdienst aller. „Ihr seid alle toll“, richtete er sich an die Anwesenden.

Der Leuchtturm

Als besonders erfreulich berichtete Dücker über den Leuchtturm in Dahme, der endlich seine Strahlkraft zurück habe. 2025 fanden 300 Führungen, 25 Sonderführungen und 27 Trauungen dort statt, was ein Besucheraufkommen von rund 4.000 Personen ergab.

Danksagung

Abschließend nutzten Stefanie Friedrich-Suhr und Thorsten Dücker den Neujahrsempfang um ganz gezielten Dank auszusprechen:

• Die „Wochenend-Gestaltungs-Gruppe“ hat auf kurzem Wege die Events in Dahme mit Tatkraft unterstützt. Familie Suhr, Arne Puck und Christian Grell zeichneten sich durch Selbstlosigkeit an jeder Stelle aus.

• Der Dahmer Fahrdienst ist im vergangenen Jahr zu 209 Fahrten mit dem Privatauto ausgerückt, um Menschen zu unterstützen, die selbst nicht mobil sind. Dafür ging es unter anderem auch mal nach Eutin, Bad Segeberg oder Lübeck für die ehrenamtlichen Fahrerinnen Kornelia Schlundt, Birte Schmidt, Lisa Kuhlmann-Fritz, Anni Kemer und Martina Christiansen.

• DRK-Vorsitzende Michaela Howitt organisierte den Dahmer Jugendtreff mit großem Engagement und sorgte so für einen Raum der Begegnung für Kinder und Jugendliche.

• Pater Ralf Winterberg brachte sich durch kulturelles Engagement ein. Er hat zum Beispiel die Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ nach Dahme geholt.

• Andreas Horstmann hat als Dahmer Urgestein den Vereinen bei vielen Veranstaltungen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Er sei bei jeder Festivität dabei gewesen, um zu helfen.

• Die Ostseekrabben untermalten nicht nur den Neujahrsempfang musikalisch, sondern waren auf vielen weiteren Veranstaltungen in Dahme vertreten.

• Birgit und Reiner Kolbe haben in der Weihnachtszeit mit einer Aktion dafür gesorgt, dass niemand am Heiligabend alleine sein musste. (ko)


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