

Kasseedorf. Am 24. Oktober hat die Gemeinde Kasseedorf eine von drei Infoveranstaltungen zur Pflichtfeuerwehr in der Gemeinde Kasseedorf durchgeführt. Von den 60 Eingeladenen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, waren nur 14 Personen erschienen. Zwei weitere Veranstaltung sind für den 14. November terminiert, die Einladungen sollten in diesen Tagen verschickt werden, aber aufgrund der Corona-Beschränkungen wird davon abgesehen.
„Wenn es die Bestimmungen wieder zulassen, werden wir erneut die betreffenden Personen zur Veranstaltung einladen. Wir benötigen pro Ortswehr mindestens 10 neue Mitglieder“, so Bürgermeisterin Regina Voß.
„Wenn es nicht gelingt in allen drei Ortswehren auf die geforderten Mitgliederzahlen zu kommen, muss die Gemeindevertretung spätestens im ersten Quartal 2021 den Beschluss zur Einführung einer Pflichtfeuerwehr fassen“, teilt die Bürgermeisterin mit. Eine Pflichtfeuerwehr bedeutet, dass alle Einwohner zwischen 18 und 50 Jahre für 12 Jahre verpflichtet werden können. Wer verpflichtend zum Dienst benannt wird, muss an allen Diensten teilnehmen. Wer seiner Verpflichtung nicht nachkommt, wird mit Konsequenzen rechnen müssen. „Die Verpflichtung unserer Bürgerinnen und Bürger würden wir gerne verhindern, aber dazu benötigen wir mehr Freiwillige, die sich für die Allgemeinheit engagieren“, sagt Regina Voß, „jeder von uns kann einmal in die Lage kommen die Hilfe der Feuerwehr zu benötigen, es muss nicht immer brennen. Die meisten Einsätze der Feuerwehrkameraden sind Hilfeleistungen. Es geht auch um eine bessere Tagesverfügbarkeit, bei einer ausreichenden Anzahl von Mitgliedern ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass im Ernstfall genügend Kameraden vor Ort sind und Hilfe leisten können“.
Wer sich jetzt angesprochen fühlt, Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr zu werden, meldet sich bitte bei den Ortswehrführern, bei bekannten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern oder der Bürgermeisterin Regina Voß. (red)




