

Bungsberg. Ab April, beginnend mit dem Palmsonntag, tritt ein gemeinsamer Gottesdienstplan der Kirchengemeinden Lensahn, Schönwalde, Hansühn und Hohenstein in Kraft. Diese vier Gemeinden bilden den Pfarrsprengel „Kirchspiel Bungsberg“. Damit reagieren die Kirchengemeinden auf den fehlenden theologischen Nachwuchs. In den kommenden Jahren treten in der Nordkirche viele Pastorinnen und Pastoren aus den geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand. Es wird davon ausgegangen, dass wenigstens ein Viertel der frei werdenden Pfarrstellen nicht mehr besetzt werden kann. Auch in dem Pfarrsprengel „Kirchspiel Bungsberg“ werden zwei der Pastoren 2024 in den Ruhestand gehen. Es wird dann nur drei statt vier Pfarrstellen geben. Die Kirchengemeinderäte aus Hohenstein, Hansühn, Lensahn und Schönwalde haben darum gemeinsam einen Gottesdienstplan zur Erprobung entwickelt, der auf diese Situation reagieren soll.
Die Gottesdienste in Schönwalde, Hohenstein und Koselau beginnen um 9.30 Uhr. Um 11 Uhr rufen die Glocken in Lensahn, Hansühn und Harmsdorf die Kirchgänger zum Gottesdienst. Derzeit versehen im Kirchspiel Bungsberg die Pastoren Dr. Arnd Heling (Schönwalde), Jörg Reimann und Hans Hillmann (Lensahn) sowie Anas Hamami (Hansühn und Hohenstein) ihren Dienst. Der genaue Gottesdienstplan ist in den Gemeindebriefen und auf den Internetseiten veröffentlicht.
„Diejenigen Kirchen und Kapellen, die nach der neuen Regelung am meisten verzichten müssen, sollen durch gezielte und besondere Veranstaltungen im Jahreslauf wertgeschätzt werden“, so Pastor Anas Hamami, der die Kirchengemeinden Hansühn und Hohenstein betreut. (red)




