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HSV-Ausstellung „Ins rechte Licht gerückt“ kommt in die Stadtbücherei

Die Ausstellung „Ins rechte Licht gerückt“ ist vom 7 bis zum 30. November in der Stadtbücherei zu sehen.

Die Ausstellung „Ins rechte Licht gerückt“ ist vom 7 bis zum 30. November in der Stadtbücherei zu sehen.

Bild: hfr

Neustadt in Holstein. Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Doch auch im Umfeld des Sports haben Rassismus, Ausgrenzung und rechtsextreme Ideologien eine Geschichte. Die Ausstellung „Ins rechte Licht gerückt - Der Einfluss von rechts auf die HSV-Fanszene der 1980er Jahre“ beleuchtet dieses schwierige Kapitel der Hamburger Fußballgeschichte. Vom 7. bis zum 30. November ist sie in der Stadtbücherei Neustadt zu sehen. Organisiert wird die Ausstellung von der Partnerschaft für Demokratie Neustadt (PfD). Im Mittelpunkt stehen rechte Strukturen innerhalb der damaligen HSV-Fanszene und die Folgen rassistischer und rechtsextremer Gewalt. Thematisiert werden unter anderem die rassistisch motivierten Morde an Mehmet Kaymakçı und Ramazan Avcı sowie der Tod des Bremer Fans Adrian Maleika, der bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Umfeld eines Nordderbys ums Leben kam. Die Ausstellung zeigt, dass Rechtsextremismus und Rassismus keine reinen Vergangenheitsthemen sind. Die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen hilft, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen und Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen. Mit der Ausstellung möchte die PfD Neustadt dazu anregen, über Ausgrenzung, Zivilcourage und demokratische Werte ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung lädt dazu ein, hinzusehen, Fragen zu stellen und aus der Geschichte für die Gegenwart zu lernen. (red)

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