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Klön-Abend im Dorf- und Schulmuseum

Um alte Häuser aus Schönwalde, ganz gleich ob noch existent oder nicht, geht es beim Klön-Abend im Dorf- und Schulmuseum.

Um alte Häuser aus Schönwalde, ganz gleich ob noch existent oder nicht, geht es beim Klön-Abend im Dorf- und Schulmuseum.

Bild: hfr

Schönwalde. Mit einem Klön-Abend im historischen Klassenzimmer des Dorf- und Schulmuseums startet dessen Förderverein in die Veranstaltungen des neuen Jahres. Am Mittwoch, dem 28. Januar ab 19.30 Uhr sind alle eingeladen, Geschichten über und aus alten Schönwalder Häusern zu hören und zu erzählen. „Häuser sind wie die Menschen, die in ihnen leben. An manche erinnert man sich, auch wenn das Haus längst nicht mehr existiert, andere prägen noch heute den Ort“, sagt Marc Dobkowitz. Der Vorsitzende des Fördervereins möchte beim Klön-Abend mit den Gästen über ihre ganz persönlichen Erinnerungen an existierende wie vergangene Gebäude ins Gespräch kommen. Es gibt keine Vorgaben, um welche Häuser sich die Gespräche drehen. „Wir wollen keinen Vortrag über die Geschichte der Häuser halten, sondern die Geschichten ans Licht fördern, die mit ihnen verbunden sind“, lädt Marc Dobkowitz zum lockeren Austausch ein. Ob es wohl noch jemanden gibt, der an der Tankstelle gegenüber des Landhauses Benzin gekauft hat oder seine Ersparnisse in der alten Kreissparkasse aufs Sparbuch eingezahlt hat? Kaum einer wird noch die futuristisch anmutende Sporthalle kennen, die bis in die Mitte der 1970er Jahre dort stand, wo heute die Amtsverwaltung des Amtes Ostholstein-Mitte ihren Sitz hat. Vielleicht gibt es auch einen Augenzeugenbericht zum ersten Rendezvous im Petticoat im damals angesagten Café Feldt oder dem Einkauf bei einem der Kaufleute im Ort. An dem Abend sind sowohl Geschichten-Erzähler als auch Zuhörer willkommen. Der Förderverein hält Getränke und kleine Snacks bereit. (red)

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