reporter Neustadt

Sportring beschließt neue Verteilung der Fördergelder

Frank Gosch (Kassenwart), Ernst Otto Kalz (seit 48 Jahren im Vorstand als Beisitzer), Anett Virsnitis (1. Vorsitzende), Jens Grunwald (Schriftwart) und Bürgermeister Mirko Spiekermann (v. lks.).

Frank Gosch (Kassenwart), Ernst Otto Kalz (seit 48 Jahren im Vorstand als Beisitzer), Anett Virsnitis (1. Vorsitzende), Jens Grunwald (Schriftwart) und Bürgermeister Mirko Spiekermann (v. lks.).

Bild: hfr

Neustadt. In der Mensa der Grundschule Neustädter Bucht hat am 17. März die Jahreshauptversammlung des Sportrings Neustadt stattgefunden. Die Vorsitzende Anett Virsnitis eröffnete die Versammlung und begrüßte neben den Vereinsvertretern auch Gäste aus der Kommunalpolitik, darunter Bürgermeister Mirko Spiekermann. In seinem Grußwort unterstrich dieser die Bedeutung der Sportförderung und dankte sowohl dem Vorstand als auch den Vereinen für ihr ehrenamtliches Engagement. Ein zentraler Punkt der Sitzung war die zukünftige Verteilung der Fördergelder. Künftig sollen diese ausschließlich im Kinder- und Jugendbereich eingesetzt werden. Im Jahr 2025 unterstützte der Sportring insgesamt 1.348 Kinder und Jugendliche in acht der 20 angeschlossenen Vereine. Um insbesondere kleinere Institutionen zu stärken, wurde ein neuer Verteilungsschlüssel beschlossen: Vereine mit Jugendarbeit erhalten zunächst einen Sockelbetrag, die verbleibenden Mittel werden nach der Anzahl der betreuten Kinder und Jugendlichen verteilt. Anträge für das Förderjahr 2026 können bis zum 30. Juni eingereicht werden.

Kassenwart Frank Gosch stellte die Finanzlage des vergangenen Jahres vor, die laut Kassenprüfer Christian Kröger ordnungsgemäß geführt wurde. Der Vorstand wurde im Anschluss einstimmig entlastet. Bei den Wahlen blieb der Posten des zweiten Vorsitzenden unbesetzt, da kein Vorschlag eingereicht wurde. Jens Grunwald wurde als Schriftwart im Amt bestätigt, Hilde Schild übernimmt künftig die Aufgabe der Kassenprüferin. Der Jahresbeitrag für die Mitgliedsvereine bleibt unverändert bei 15 Euro. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ kamen mehrere Themen rund um die Sportstätten zur Sprache. Diskutiert wurden unter anderem Sanierungsbedarfe in Turnhallen, Probleme bei der Warmwasserversorgung sowie beschädigte Hallenböden. Für die Turnhalle der Grundschule wurde angekündigt, dass die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten noch in diesem Jahr beginnen sollen. (red)


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