Kristina Kolbe

Warnung vor extremer Wetterlage - Eis, Glätte, Schnee und Sturmflut angesagt

Die letzte Sturmflut an der Ostsee in Ostholstein war im Januar 2024. Hier stieg der Wasserstand auf 1,30 Meter über Normalhöhenull und das Wasser reichte in Pelzerhaken bis an den Dünensteg (siehe Foto), kam aber im Gegensatz zu der aktuellen Prognose ohne Schnee und Eis daher.

Die letzte Sturmflut an der Ostsee in Ostholstein war im Januar 2024. Hier stieg der Wasserstand auf 1,30 Meter über Normalhöhenull und das Wasser reichte in Pelzerhaken bis an den Dünensteg (siehe Foto), kam aber im Gegensatz zu der aktuellen Prognose ohne Schnee und Eis daher.

Bild: Marlies Henke

Ostholstein. Bereits gestern kündigte der Deutsche Wetterdienst stürmisches Winterwetter mit Sturmböen, gefrierendem Regen und kräftigem Schneefall an (der reporter berichtete). Nun gesellt sich eine weitere Warnmeldung dazu. Das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie warnt vor einer Sturmflut an der Ostseeküste. Im Verlauf des heutigen Donnerstags ist mit einem Wasserstand von bis zu 50 Zentimetern über Normalhöhennull zu rechnen. Ab Freitagabend werden in der Lübecker Bucht Wasserstände bis 1,20 Meter über Normalhöhennull erwartet. Zum Vergleich: Zuletzt ist das Wasser bei der Sturmflut im Januar 2024 auf 1,30 Meter über dem mittleren Wasserstand gestiegen. Bei der Jahrhundert-Sturmflut im Oktober 2023, die die Lübecker Bucht schwer getroffen hatte, wurden Wasserstände von bis zu 1,80 über Normal vielerorts sogar noch übertroffen.

Öffentlicher Nahverkehr

NAH.SH warnt vor Reisen mit dem Nahverkehr zum Ende der Woche und bittet, dass Fahrgäste nach Möglichkeit zu Hause bleiben sollten. Der Nahverkehr im hohen Norden rechnet damit, dass es aufgrund der extremen Wetterbedingungen ab Freitag teilweise zu Betriebseinstellungen ohne Ersatzverkehr kommen wird. Insbesondere die Eisenbahnverkehrs- und Infrastrukturunternehmen bereiten sich auf den Wintereinbruch vor und stellen die Fahrpläne entsprechend um.

Die Deutsche Bahn teilte ebenfalls mit, dass es zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr kommen könne. Daher appellierte auch sie an alle Reisenden zu prüfen, ob sie ihre Reise verschieben können. (ko)


Weitere Nachrichten aus Neustadt

UNTERNEHMEN DER REGION

Meistgelesen