Michael Scheil

Angehörigenabende depressiv und bipolar Erkrankter sowie Betroffener in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Ameos Klinikum

Neustadt. Die Depression gilt inzwischen als „Volkskrankheit Nr.1“ im Bereich der psychischen Erkrankungen. Nicht weniger quälend für Betroffene und Angehörige ist die bipolare Störung, zum Teil besser bekannt unter der Bezeichnung manisch-depressive Erkrankung.
Das Ameos Klinikum Neustadt lädt zu Informationsabende für Angehörige depressiv erkrankter Menschen ein. Das Angebot richtet sich an Lebenspartner, Kinder, Eltern und nahestehende Bezugspersonen, die einen depressiv erkrankten Menschen im Alltag begleiten. „Mit unserem Angebot möchten wir den Angehörigen vermitteln, dass sie nicht allein sind, wir ihre Fragen beantworten und über empfehlenswerte Hilfsangebote aufklären. Ziel ist es, über das Krankheitsbild zu informieren, um dadurch Ängste abzubauen und Missverständnisse auszuräumen“, erklärt Dr. med. Jörn Conell, Ärztlicher Direktor der Ameos Klinika Neustadt, Eutin und Lübeck.
In der Gruppe können die Betroffenen offen ihre Fragen stellen und Erfahrungen, Sorgen und konkrete Probleme austauschen. „Das multiprofessionelle Team beantwortet Fragen nach möglicher Vererbbarkeit, Ursachen und Verlauf sowie Behandlungsmöglichkeiten und Alltagsgestaltung“, führt Oberarzt Uwe Ahrendt, Leiter des Behandlungsteams, weiter aus.
Die Abende haben jeweils ein Schwerpunktthema, das mit einem kurzen Referat eingeleitet wird. Termine: 3., 10., 17. und 24. April sowie am 8. und 15. Mai, jeweils von 18.30 bis 20 Uhr im Casino, Wiesenhof, Ameos Klinikum Neustadt, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Teilnahme an der Angehörigengruppe ist kostenfrei und auch nicht an eine Behandlung im Ameos Klinikum Neustadt gebunden. Informationsmaterial erhalten Interessierte im Sekretariat der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tel. 04561/611-4610. (red)


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