Petra Remshardt

Anzeige: Kino-Tipp

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Foto: pixabay

Grömitz/Neustadt/Oldenburg. „Contra“
In seiner Vorlesung hat Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) die Jura-Studentin Naima (Nilam Farooq) rassistisch und sexistisch diskriminiert. Es ist nicht der erste Zwischenfall dieser Art und noch dazu wurde Pohl bei seinen Entgleisungen gefilmt und das Video ins Internet gestellt. Der Druck auf die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt wächst und Pohl erhält von Universitätspräsident Alexander Lambrecht (Ernst Stötzner) eine letzte Chance: Er soll Naima bei einem wichtigen Debattierwettstreit als Mentor zur Seite stehen. So könnte der Professor seine Chancen vor dem Disziplinaraussschuss verbessern und noch einmal um seine Entlassung herum kommen. Der Dozent und die Studentin könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch wachsen sie zu einem starken Team zusammen.
Der Film läuft in der Filmbühne Grömitz und im Kino-Center-Neustadt.
„Encanto“
Familie Madrigal ist eine ganz besondere Sippe! In der Idylle der Berge Kolumbiens lebt die Großfamilie in einem magischen Haus, das mit wundervollen Klängen und jeder Menge unerwarteter Zaubereien für Überraschungen sorgt. Aber nicht nur das Haus sprüht voller Magie, sondern auch die Bewohner selbst. Alle Mitglieder der Familie Madrigal besitzen außergewöhnliche Fähigkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während einige Heilzauber anwenden können, sind andere übermenschlich stark oder können sich in jede Person verwandeln, die sie wollen. Nicht zu vergessen, die Fähigkeit mit Tieren zu sprechen. Nur die schüchterne Mirabel (Stimme im Original: Stephanie Beatriz) sticht durch ihre Normalität aus der Familie heraus. Als einziges Familienmitglied hat sie sich damit abgefunden, dass die fehlende Magie sie zu einem besonderen Fall macht. Für Mirabel wird die Talentlosigkeit jedoch zum wichtigen Schlüssel, als sie ihr Zuhause und ihre Familie retten und über sich hinauswachsen muss.
Der Film läuft im Kino-Center-Neustadt.
„Je suis Karl“
Ein Terroranschlag in Berlin erschüttert Deutschland. Ganz direkt betroffen ist Maxi (Luna Wedler). Sie hat ihre Mutter, ihre zwei jüngeren Brüder und ihr Heim verloren. Nur sie und ihr Vater Alex (Milan Peschel) haben überlebt. Beide versuchen nun einen Weg zu finden, wie sie mit ihrer Trauer umgehen können. Doch nichts scheint zu helfen. Beide sind traumatisiert, vor allem Alex, der das Paket angenommen hat, in dem die Bombe war. Erst durch die Mitarbeit bei einer politischen Bewegung findet Maxi neuen Lebensmut, denn dort lernt sie den charismatischen Studenten Karl (Jannis Niewöhner) kennen, der sie mit auf ein europäisches Studententreffen in Prag nimmt. Er hilft ihr, mit ihrer Angst und ihrem Trauma fertig zu werden. Doch Karl hat große Pläne, Europa zu verändern und Maxi ist der Schlüssel. Und Maxi erkennt in ihrer Wut und Trauer nicht, mit wem sie sich da eingelassen hat.
Der Film läuft im Lichtblick-Filmtheater Oldenburg. (red)


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