Alexander Baltz

Beschlüsse der Gemeindevertretung Grömitz 

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Die Schrankenanlage am Yachthafen soll bis zum Saisonstart erneuert sein.

Die Schrankenanlage am Yachthafen soll bis zum Saisonstart erneuert sein.

Parkgebühren, Schlichtwohnungen und Bekanntmachungen


 


Grömitz. Auf dem Privatparkplatz am Yachthafen in Grömitz wird das Parken teurer. Das hat die Gemeindevertretung am vergangenen Donnerstagabend in der Ostholsteinhalle einstimmig beschlossen. „Der Wunsch nach Parkfläche im Yachthafen ist groß“, so Bürgervorsteher Heinz Bäker über den vor allem im Sommer stetigen Andrang auf die begehrten Parkplätze hinter der Schrankenanlage direkt an der Wasserkante. Gerade an den Wochenenden wird von den auswärtigen Liegeplatzinhabern ohne festen Parkplatz im Hafenbiet der Parkraummangel zum Be- und Entladen bemängelt. Die Höchstparkdauer soll nun von drei auf zwei Stunden verkürzt und die Kurzparkpreise um jeweils 1 Euro auf 2 bis 5 Euro je angefangene halbe Stunde erhöht werden. Der Tageshöchstpreis wird von bislang 10 Euro auf zukünftig 15 Euro steigen. Die vorhandene Schrankenanlage beim Zugang zum Yachthafen wird wegen dauernder Defekte aufgrund des Alters der Anlage komplett erneuert und soll vor dem Beginn der Saison 2021 einsatzbereit sein.
 
 
Um Platz in der Gemeinde für weitere Sozialwohnungen zu schaffen, haben sich die Gemeindevertreter für den Abbruch der Schlichtwohnungen (Wohnbaukonzept aus den 1950er Jahren, bei dem die Ausstattungs- und Flächenstandards bewusst unterschritten wurden) in der Trift 20-24 und im Ostlandweg in Cismarfelde (südlicher Block) entschieden. In der Trift findet wie geplant sozialer Wohnungsbau durch Neubauten statt (der reporter berichtete), im Ostlandweg soll als Ersatz eine Containerlösung anstelle der Schlichtwohnungen realisiert werden. Die Fraktionen waren sich weitgehend darin einig, dass jede Wohneinheit nach Möglichkeit eine eigene Dusche zur Verfügung haben soll.
 
 
Örtliche Bekanntmachungen: Ebenfalls einen einstimmigen Beschluss fasste das Gremium durch Änderung der Hauptsatzung der Gemeinde, örtliche Bekanntmachungen, Einladungen zu Gremiensitzungen sowie Satzungstexte zukünftig nur noch über das Internet auf der Homepage der Verwaltungsgemeinschaft www.groemitz.eu oder alternativ im reporter als Kurzhinweis zu veröffentlichen. Diese Ankündigungen würden dann in der Tageszeitung entfallen. Ausgenommen von der neuen Regelungsmöglichkeit sind jedoch spezielle Bekanntmachungsverfahren, bei denen spezialrechtliche Vorschriften eine Veröffentlichung über die Tageszeitung und/oder als Aushang vorschreiben.
 
 
Jahresrechnung 2020: Mit rund 800.000 Euro (circa 110 Euro je Einwohner) habe sich die Gemeinde 2020 einen guten freien Finanzspielraum erwirtschaftet, wie Bürgermeister Mark Burmeister bekanntgab. (ab)


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