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Petra Remshardt

Feuerwehr Scharbeutz übte im Abbruchhaus

Scharbeutz. Einige Wochen war die Feuerwehr Scharbeutz immer wieder abends in der Straße „Möwenberg“ zu Übungszwecken. Es waren mal mehr, mal weniger Fahrzeuge und Personal vor Ort, um die Gelegenheit im Abbruchhaus zu nutzen. Der Inhaber vom Restaurant Capolino, Lino Cimmino, hat das Abbruchhaus vor dem Abriss zur freien Verfügung gestellt. Geübt wurde dabei unter anderem die Türöffnung, sowohl bei zugezogener als auch bei abgeschlossener Tür. Dabei konnten auch mal etwas seltener vorkommende Methoden geübt werden, bei denen zum Beispiel schweres Gerät zum Einsatz kommen muss. Außerdem wurde ein Hauptaugenmerk auf die Fortbildung der Atemschutzgeräteträger gelegt. So wurden Räume unter Nullsicht abgesucht, Personen aus dem Gebäude gerettet, das Schlauchmanagement geübt und das Ganze nicht nur über Tür und Treppenhaus, sondern auch über Leitern und Fenster. Auch die Nebelmaschine kam dabei zum Einsatz und der sogenannte Atemschutznotfall wurde trainiert.
„Wir möchten uns bei Lino für die Unterstützung bedanken. Für uns als Feuerwehr ist so ein Abbruchhaus ideal, weil wir ohne Rücksicht auf Verluste möglichst realitätsnah üben können. Das ist für unsere Ausbildung echt gut“, berichten die Ausbilder René Konietzny, Max Baumann und Sebastian Warnke.
Wenn jemand auch mal ein Abbruchhaus in Scharbeutz für die Feuerwehr Scharbeutz zur Verfügung haben sollte, dann gerne unter info@ffs80.de melden. (red)


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