Kristina Kolbe

Gelungener Martinsmarkt im Kloster

Bilder

Cismar. Bereits beim Gang über das Kopfsteinpflaster in Richtung Innenhof ist jene Atmosphäre spürbar, die den ersten Cismarer Martinsmarkt vom 12. bis 14. November geprägt hat.
 
Bürgervorsteher Heinz Bäker betonte in seiner Begrüßungsrede am Freitagmittag vor allem die Dankbarkeit darüber, dass dieses Fest nun Wirklichkeit werden könne, in diesen Zeiten, im Kloster Cismar und wünschte Allen ganz viel Freude. Und tatsächlich zog sich dieses Gefühl von einer besonderen Besinnlichkeit, Beschaulichkeit und Harmonie durch die gesamte Veranstaltung.
 
Die liebevoll dekorierte Ausstellungsfläche und zahlreiche herzliche und persönliche Gespräche an den vielen unterschiedlichen und doch jeder für sich ganz besonderen und einzigartigen Ständen, prägten das Bild des Martinsmarktes. Ein roter Stern an der Kastanie, Fackeln und Feuertöpfe hier und da, und rundherum – dezent, geschmackvoll und unaufdringlich zeigte sich die herbstlich-winterliche Dekoration, versehen mit den Infoschildern zu Ausstellern und Räumlichkeiten.
 
Dies alles trug die Handschrift der Grafikdesignerin Kathrin Schulte, die gemeinsam mit Iris Kronberg vom Tourismus Service Grömitz und Grit Reibe für Idee, Konzept und Organisation dieses Festes verantwortlich war.
 
Die Klostercafé-Betreiberin setzte mit ihrem engagierten, eingespielten Team in diesen Tagen den Ton, was Suppe, Punsch, Waffeln und Kuchen anbelangte. Einladend arrangiert waren Tische, Bänke, Stühle, an denen sich die Besucher und Besucherinnen niederlassen, sich treffen, essen und miteinander plaudern konnten.
 
Gelegentlich ging es dann etwas lauter zu mit Dudelsack, Akkordeon und Klarinette und nicht zuletzt der Jagdhornbläsergruppe ‚Waidmannsheil‘. Dies alles passte ins klösterliche Ambiente und brachte althergebrachte Tradition unüberhörbar neu zum Klingen. Das kulturelle Rahmenprogramm war ebenso bedachtsam ausgewählt und zusammengestellt wie das Spektrum der Austellenden, die im Innenhof, im Großen Saal, im Feuerwehrraum und in der „Remise“ ihre kunsthandwerklichen und kulinarischen Waren präsentieren und zum Kauf anboten. (ko/red)


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