Till Muchow

„m2solutions“ fährt in grüne Zukunft - Firmen-Fuhrpark wird komplett auf E-Fahrzeuge umgestellt

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Bei „m2solutions“ freuen sich die Mitarbeiter über ihre neuen Firmenwagen. (Foto: Oliver Schmidt)

Bei „m2solutions“ freuen sich die Mitarbeiter über ihre neuen Firmenwagen. (Foto: Oliver Schmidt)

Neustadt. Etwas gutes für die Umwelt tun und dabei noch bares Geld sparen: Mit 20 Plug-In-Hybriden und sechs Voll-Elektrofahrzeugen für den Firmen-Fuhrpark fährt „m2solutions EDV-Service“ aus Neustadt in eine grünere Zukunft. Durch die neuen Mercedes-Benz-Hybride und E-Smarts können jährlich mehr als 61 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden. Zudem wird auch der Strom für den Antrieb der Firmenwagen in Zukunft nachhaltig direkt vor Ort produziert.
 
„Go Green ist das Motto“, sagt Reiner Matthiessen, Geschäftsführer bei „m2solutions“. „Wir haben uns entschieden, Schritt für Schritt auf ressourcenschonendere Antriebsarten und nachhaltigere Energiegewinnung zu setzen, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.“ Deshalb sind zu den schon bestehenden zwei nun acht neue elektrifizierte Fahrzeuge in den E-Fuhrpark gekommen; 16 weitere folgen zum Jahresende. Teil dieser Strategie für E-Mobilität ist auch ein modernes Gebäudekonzept: Auf dem 2018/2019 neu gebauten Firmensitz (der reporter berichtete) wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, die in Zukunft nicht nur das Unternehmen, sondern auch die elektrifizierte Firmenflotte mit Solarstrom versorgen soll. Die Geschäftsführung setzt neben E-Smarts auf Hybrid-Fahrzeuge, da das deutliche Vorteile für die Mitarbeiter bringe: Diese dürfen die Firmenwagen auch privat nutzen und können so im Hybridmodus auch weitere Strecken zurücklegen, ohne auf eine Ladesäule angewiesen zu sein.
 
„Wünschenswert ist, dass der Infrastruktur-Ausbau zur Versorgung der Hybridfahrzeuge unkomplizierter und schneller vorangeht“, betont Matthiessen. „Hier möchten wir einen deutlichen Appell an die Politik und die Versorger richten!“ Die Einführung nachhaltiger, ökologischer und ökonomischer Strukturen sei trotz diverser Infrastrukturprogramme auch in Schleswig-Holstein kein Kinderspiel und offenbare, was für den Wandel in der Mobilität noch zu tun sei. (red/ab)


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