Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 8: Reifenschäden verhindern gutes Resultat

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Vorerst keine Wiederholung des Etappensieges vom Vortag. Yazeed Al-Rajhi und Dirk von Zitzewitz haben knapp eine Stunde verloren.

Vorerst keine Wiederholung des Etappensieges vom Vortag. Yazeed Al-Rajhi und Dirk von Zitzewitz haben knapp eine Stunde verloren.

Neom/Saudi-Arabien. Reifen um Reifen keine Siegchance mehr – Yazeed Al-Rajhi und sein Karlshofer Co-Pilot Dirk von Zitzewitz blieb bei der Rallye Dakar ein weiterer Tageserfolg verwehrt. Nach zuletzt Platz zwei und dem Tagessieg in Folge musste sich das saudi-arabisch–ostholsteinische Duo auf der Etappe zwischen Sakaka und Neom in Geduld üben und erreichte das Ziel der achten Etappe, die sie eröffneten, mit knapp einer Stunde Verspätung. Mehr Plattfüße als Ersatzreifen bedeuteten erneut einen bitteren Etappenverlauf für die lokale Marathon-Rallye-Instanz und den „Dakar“-Sieger von 2011. Der Tagessieg ging an Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Mini) verteidigten ihre Führung im Gesamtklassement.
 „Ein schwieriger Tag für uns. Wir mussten die Route als Tagessieger von gestern eröffnen. Das Tempo war super – wir hatten aber leider Plattfüße. Selbst nach dem zweiten wurden wir noch nicht eingeholt, erst beim dritten, so um Kilometer 150, 160. Wir sind ab da sehr vorsichtig gefahren – aber nach dem vierten Plattfuß war dann Schluss mit lustig. Wir mussten 50 Minuten warten, bis wir einen neuen Reifen hatten. Und damit sind wir dann ganz piano ins Ziel. Ärgerlich, aber es wäre ärgerlicher gewesen, wenn es im Gesamtklassement noch um etwas gegangen wäre. Jetzt muss im Service am Auto gearbeitet werden – dann greifen wir morgen wieder an“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 8 der Rallye Dakar 2021. (red)


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