Kristina Kolbe

Sieben Millionen Euro aus Bundesmitteln für mobile Luftreiniger

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Eine möglichst gute Raumluft ist für Kinder jeden Alters ein Beitrag zur Infektionsprävention.

Eine möglichst gute Raumluft ist für Kinder jeden Alters ein Beitrag zur Infektionsprävention.

Schleswig-Holstein. Die Bundesregierung unterstützt die Anschaffung mobiler Luftreiniger, um den Präsenzbetrieb in Schulen und Kitas möglichst sicherzustellen. Das hat das Kabinett beschlossen. Insgesamt wird der Bund den Ländern 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Diese Entscheidung begrüßte Bildungsministerin Karin Prien. „Das ist ein gutes Signal, das wir als Land aufnehmen, indem wir uns im Rahmen der Kofinanzierung an den Beschaffungskosten der Schulträger beteiligen werden.“ Gespräche mit den Kommunalen Landesverbänden seien dazu bereits initiiert, so Prien. Die mobilen Luftfilter ersetzten zwar nicht die übrigen Maßnahmen, insbesondere das Lüften, das Impfen und das Testen, aber sie seien ein weiterer Baustein und würden dabei helfen, wieder dauerhaft Präsenzunterricht zu ermöglichen.
 
Der Bund beteiligt sich an dem neuen Programm mit 50 Prozent, damit stehen Schleswig-Holstein sieben Millonen Euro aus Bundesmitteln zu Verfügung. Die Koalition hat sich darauf verständigt, den Kommunen das Angebot zu machen, sich mit 3,5 Millionen Euro hälftig an der Kofinanzierung zu beteiligen, sodass die Träger nur noch einen Anteil von 3,5 Millionen Euro selbst finanzieren müssen.
 
Finanzministerin Monika Heinold sagte: „Die Pandemie erfordert auch jetzt noch schnelles und konsequentes Handeln mit zusätzlichen Mitteln. Mit dem Notkredit sind wir dafür gut aufgestellt. Die Landesregierung wird dem Parlament vorschlagen, den Landesanteil für das Programm aus dem Notkredit mitzufinanzieren.“
 
Dr. Matthias Badenhop, Staatssekretär im Sozialministerium erklärte: „Es ist gut, dass mit diesem Programm auch die Förderung für Kindertagesstätten und Kindertagespflegepersonen mit angemieteten Räumen ermöglicht wird. Eine möglichst gute Raumluft ist für Kinder jeden Alters ein Beitrag zur Infektionsprävention.“ (red)


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