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Alexander Baltz

Sommerfest im Karl-Schütze-Heim

Merkendorf. Eine bessere Gelegenheit, um mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitern sowie den Angehörigen ins Gespräch zu kommen, gibt es kaum. Das Sommerfest im Karl-Schütze-Heim fand bei bestem Sommerwetter statt und lockte über 200 Gäste auf das Gelände in Merkendorf. Traditionell waren auch wieder Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schashagen vor Ort. Kutschfahrten durch den Ort sorgten für Freizeitspaß für Jung und Alt. Geschützt vor den Sonnenstrahlen konnte man in offenen Zelten der Livemusik der Inklusiv-Band „UnMöglich 2.0“ lauschen.

„Hier begegnen sich heute Menschen mit und ohne Handicap in ganz entspannter, sommerlicher Atmosphäre“, so Einrichtungsleiterin Michaela Kersting im Gespräch mit dem reporter. Auch Geschäftsführer des Trägers der Einrichtung (Hamburger Lebenshilfe-Werk) Carsten Krüger stattete der Einrichtung einen Besuch ab. Besonders stolz ist man im Karl-Schütze-Heim übrigens auf die „Stockenten Merkendorf“. In diesem inklusiven Team spielen Sportlerinnen und Sportler, die in den Wohnhäusern des Hamburger Lebenshilfe-Werks in Merkendorf und Neustadt leben, gemeinsam mit Sportlern der Floorball-Abteilung des TSV Neustadt. Auch sie gehörten zu den Gästen und freuen sich besonders über die Nominierung für die Special Olympics World Winter Games in Turin 2025.

Das Karl-Schütze-Heim besteht aus fünf getrennt stehenden Wohnhäusern auf einem großen parkähnlichen Gelände. Die insgesamt fünf Häuser bieten rund 134 Personen mit Handicap ein Zuhause mit großen Zimmern und einem angemessenen Platzangebot, um auch die Ansprüche und Betreuungsbedürfnisse von Menschen mit besonders umfangreichem Unterstützungsbedarf zu gewährleisten. (ab)


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