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reporter Neustadt

„Green Border“ im KoKi

Neustadt in Holstein. Als „grüne Grenze“ werden die tückischen und sumpfigen Wälder bezeichnet, die zwischen Belarus und Polen liegen. Dort kreuzen sich die Wege von Geflüchteten aus dem Nahen Osten und Afrika, die versuchen, die Europäische Union zu erreichen. Die humanitäre und geopolitische Krise an der grünen Grenze ist dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko geschuldet. Um Europa zu provozieren, werden die Flüchtlinge mit Propaganda an die Grenze gelockt, die ihnen einen einfachen Eintritt durch die „Hintertür“ in die EU verspricht. In dem Spielfilm „Green Border“ treffen die Aktivistin Julia (Maja Ostaszewska), der junge Grenzschutzbeamte Jan (Tomasz Wlosok) und eine syrische Familie aufeinander. Ihre Schicksale werden zu Spielbällen in dem versteckten Krieg an der grünen Grenze. „Green Border“ erhielt bei den Filmfestspielen in Venedig den Großen Preis der Jury. Das KoKi zeigt den Spielfilm von Agnieszka Holland am Mittwoch, dem 28. Februar um 20 Uhr im Kino-Center Neustadt. (red)


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