Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 5: kein guter Tag für Dirk von Zitzewitz

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Scheich Khalid Al-Qassimi und Dirk von Zitzewitz haben rund 30 Minuten auf den Tagessieger verloren. Foto: MCH Photo

Scheich Khalid Al-Qassimi und Dirk von Zitzewitz haben rund 30 Minuten auf den Tagessieger verloren. Foto: MCH Photo

Al-Qaisumah, Saudi-Arabien. Scheich Khalid Al-Qassimi und Dirk von Zitzewitz aus Karlshof mussten am fünften Tag der Rallye Dakar einen weiteren Zeitverlust von knapp 30 Minuten hinnehmen. Auf der fahrerisch und navigatorisch enorm fordernden Etappe hatte das Duo im privat eingesetzten Peugeot-Buggy nicht nur mit unterlegenem Material zu kämpfen, auch bei der Wegfindung ging Zeit verloren. Die fünfte Etappe der Rallye Dakar brachte einige Rhythmuswechsel und knifflige Navigation für die Teilnehmenden. Schnellen Piste zu Beginn, gefolgt von trialartigen Abschnitten mit herausfordernder Wegfindung in Canyons, schwierigen Dünenquerungen und malerischen Pfaden durch Täler, ehe die Prüfung mit schnellem Sandpisten endete.
 „Hand aufs Herz: Heute haben wir wegen eines ungenauen Roadbooks länger nach einem WPC gesucht. Das wäre vielleicht vermeidbar gewesen, dass wir allerdings sportlich so unterlegen sind, hat vor allem mit dem betagten Peugeot-Buggy zu tun. Anders als im vergangenen Jahr ist man mit ihm anno 2022 nicht mehr konkurrenzfähig. Das liegt an den neuen Fahrzeugklassen und neuen Regeln. Uns hat ein Toyota nach T1+-Reglement in den Dünen überholt – eine andere Liga. Und dann ein Audi – eine ganz andere Welt. Das muss man akzeptieren, auch wenn es schwer fällt“, sagte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 5 der Rallye Dakar 2022. (red/mg)


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