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„Echt krass!“ - Eine Mitmach-Ausstellung

(Beispielfoto Adobe Stock.)

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Bild: Esther Moreno

Lensahn. „Wo hört der Spaß auf? Und wo fängt sexualisierte Gewalt an?“ Ende Februar bis Anfang März hatten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 der Waldorfschule in Ostholstein die Gelegenheit sich mit genau diesen Fragen auseinanderzusetzen. Die interaktive Ausstellung „Echt krass!“ bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich anhand verschiedener Fallbeispiele, Filmausschnitte, Bilder und Gesetzestexten mit sexuellen Grenzverletzungen und sexueller Gewalt auseinanderzusetzen.

Wann wird ein Kompliment unangenehm? Wo beginnt ungesunder Druck in Beziehungen? Wo und wie kann man sich Hilfe holen? Durch verschiedene Videos, Hörstationen und Interaktive Elemente wurden diese Fragen an fünf Stationen greifbar gemacht. Die Schüler wurden dabei aktiv einbezogen und so entstand eine offene Atmosphäre für einen guten Austausch untereinander. Begleitet wurden sie dabei durch ihre Lehrer und die Schulsozialarbeit.

Die Wanderausstellung „Echt krass!“ wurde vom Petze Institut für Gewaltprävention für Jugendliche entwickelt. Die Organisation setzt sich seit vielen Jahren für Aufklärung und Prävention von Gewalt und sexualisierter Gewalt ein und arbeitet eng mit Schulen, Jugendzentren und pädagogischen Einrichtungen zusammen. Ziel der Ausstellung ist es, besonders Jugendliche dafür zu sensibilisieren, eigene Grenzen wahrzunehmen und die Grenzen anderer zu respektieren. Dabei steht im Mittelpunkt über die eigenen Gefühle und Beziehungen ins Gespräch zu kommen, hinzuschauen und Mut zu machen. (red)


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