Marlies Henke

Rock, Pop und Laserzauber: Pelzerhaken feierte große Pfingstsause

Pelzerhaken. Warum sich entscheiden müssen zwischen Status Quo und Michael Jackson, zwischen Bronski Beat und Billy Idol oder zwischen den Rolling Stones und den Ärzten, wenn man alles mitnehmen kann? Genau diesen Gedanken hatten wohl die Macher der Pfingstsause bei der Verpflichtung von Tin Lizzy. Die Coverband zählte am vergangenen Wochenende zu einem der zahlreichen musikalischen Höhepunkten.

Die fünf Musiker lieferten am Samstagabend genau das, was man von einer Coverband erwartet, die seit mehr als 30 Jahren in unveränderter Besetzung unterwegs ist: Routine im besten Sinne, pure Spielfreude und eine extrem vielseitige Setlist, die die größten Rocklegenden nach Pelzerhaken holte. Entsprechend ausgelassen und tanzfreudig war die Stimmung vor der Bühne.

Am späten Abend verlagerte sich der Blick in den Nachthimmel zur Lasershow über der Seebrücke, wo gigantische Lichtfiguren entstanden, die sich im Wasser spiegelten.

Am Sonntagabend ging es dann deutlich poppiger, aber nicht weniger eindrucksvoll weiter, als die Bühne einer der größten Ikonen der Musikgeschichte gehörte: ABBA – zumindest in ihrer Bühnenform als Tribute-Show „A33A Fever – Das Original“. Schon beim ersten Song war klar, wohin die Reise geht und das Publikum ließ sich bereitwillig hineinziehen in die Welt von „Dancing Queen“ und „Mamma Mia“. Wie schon am Samstag sorgte später eine Lasershow an der Seebrücke für einen weiteren optischen Höhepunkt des Abends.

Auch tagsüber boten die Oldieband „Swinging Rocks“, der Shanty-Chor „Eutiner Wind“, das Akustik-Duo „Hayston & Freitag“ sowie die Band „Van Steef“ viel Live-Musik.

Ergänzt wurde das Programm durch eine Hüpfburg, Foodtrucks, sowie eine die 80er- und 90er-Party am Freitag und damit insgesamt für jede Menge Abwechslung und Festivalstimmung. (he)


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