Seebrücke Pelzerhaken: Knappe Mehrheit, große Emotionen
Neustadt in Holstein. Was offiziell unter dem Tagesordnungspunkt „Investitionsmaßnahmen im Bereich touristischer Infrastruktur“ beraten wurde, war für viele Beteiligte weit mehr als eine reine Sachentscheidung. Es ging um die Zukunft Pelzerhakens, um Emotionen und auch um die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger.
Am Donnerstagabend hat die Stadtverordnetenversammlung nun eine Entscheidung zum geplanten Neubau der Seebrücke in Pelzerhaken getroffen. Mit knapper Mehrheit von 15 zu 13 Stimmen sprachen sich die Stadtverordneten für die sogenannte Variante A aus.
Damit wird Bürgermeister Mirko Spieckermann beauftragt, das bereits begonnene Verfahren fortzusetzen. Vorgesehen ist der Neubau einer rund 228 Meter langen Seebrücke mit einem barrierearmen Schiffsanleger. Das Projekt soll innerhalb der derzeitigen Förderperiode umgesetzt werden, vorbehaltlich des noch ausstehenden Zuwendungsbescheids.
Die Diskussion um die neue Seebrücke hatte in der Vergangenheit immer wieder für kontroverse Debatten gesorgt. Entsprechend groß waren die Emotionen, die im Rathaus spürbar waren. Nun ist eine wichtige politische Entscheidung gefallen und der Blick richtet sich damit auf die nächsten Schritte und die konkrete Umsetzung des Projekts.
Zahlreiche Pelzerhakener Bürgerinnen und Bürger hatten die Sitzung im Rathaus verfolgt. Nach der Abstimmung wurde die Entscheidung von vielen Anwesenden mit Applaus aufgenommen.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema in der reporter-Ausgabe am Mittwoch. (mg)

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