

Lensahn. Am Wochenende fand der Lehrgang Working Equitation für zehn Reiter in der Reithalle der Familie Klos statt. Working Equitation ist eine Reitsportdisziplin, die sich aus den traditionellen Arbeitsreitweisen Südeuropas entwickelt hat. Ursprünglich diente sie der praktischen Arbeit mit Rindern, heute verbindet sie klassische Dressur, Geschicklichkeitsaufgaben und temporeiche Prüfungen zu einer vielseitigen Sportart. Dabei kommt es auf Präzision, Harmonie und feine Kommunikation zwischen Reiter und Pferd an.
Liezza Fasch organisierte den Kurs mit Trainerin Julia Lünstedt und baute einen ganz besonderen Parcours für den Trail auf. Am Samstag ging es im Schritt und Trab über eine Brücke, Tore mussten geöffnet und geschlossen werden, durch eine schmale Glockengasse ging es an eine Glocke und vieles mehr. Der Höhepunkt war das Greifen einer Stange, genannt Garrocha, mit der ein relativ kleiner Ring aufgenommen werden musste. Am Sonntag wurde der Trail im Galopp abgearbeitet. Zudem mussten die Paare einen Slalom rückwärts durch Begrenzungen reiten, eine besonders schwierige Übung. Alle Teilnehmer waren begeistert und wünschen sich eine Fortsetzung dieses Trainings. (red)



