

Oldenburg in Holstein. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr, verwandelt sich das Oldenburger Wallmuseum in einen der größten Schauplätze lebendiger Geschichtsvermittlung Norddeutschlands. Bei den Slawentagen erwacht die rekonstruierte slawische Burg Starigard zu neuem Leben. Mehr als 400 Darstellerinnen und Darsteller aus ganz Europa schlagen ihre Zelte auf und präsentieren das Leben der Slawen und Wikinger des 9. und 10. Jahrhunderts mit großer historischer Authentizität.
Zwischen den rekonstruierten Häusern des Museumsdorfes können Besucherinnen und Besucher mittelalterliches Handwerk aus nächster Nähe erleben. Schmiede bearbeiten glühendes Eisen, Färber färben Stoffe mit Pflanzenfarben, Glasperlen entstehen über offenem Feuer, Bier wird gebraut und zahlreiche weitere Handwerker zeigen längst vergessene Techniken. Auf dem historischen Markt werden handgefertigte Waren angeboten und Kampfvorführungen zeigen eindrucksvoll, wie Slawen und Wikinger vor über tausend Jahren kämpften. Auf Familien wartet ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm. Verschiedene Handwerksstationen, eine Kinder-Rallye durch das Museumsdorf und historische Spiele laden dazu ein, Geschichte selbst auszuprobieren. Mittelalterliche Musik schafft die passende Atmosphäre, während regionale Spezialitäten sowie süße und herzhafte Speisen das kulinarische Angebot ergänzen.
Nach dem Tagesprogramm lädt der historische Museumshof zu einem Sommerabend ein. Ab 18 Uhr ist das Hofgelände bei freiem Eintritt für alle geöffnet - auch für Gäste, die ausschließlich das Abendprogramm besuchen möchten. Zwischen den historischen Gebäuden direkt am Wallsee sorgen mittelalterliche Musik, kulinarische Angebote und die besondere Atmosphäre des Museums für einen stimmungsvollen Ausklang. (red)



