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Triumph beim „Lauf zwischen den Meeren“

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In der Staffelreihenfolge: Oben von rechts: Janne Oeverdiek, Vincent Tassotto, Christian Lunau, Doron Michalski, Laurenz Günner; Unten von links: Magnus Albert, Wiebke Frank, Malte Tammen, Andreas Martel, Jasper Volkmann.

In der Staffelreihenfolge: Oben von rechts: Janne Oeverdiek, Vincent Tassotto, Christian Lunau, Doron Michalski, Laurenz Günner; Unten von links: Magnus Albert, Wiebke Frank, Malte Tammen, Andreas Martel, Jasper Volkmann.

(bj) Mit über 800 10er-Staffeln und damit etwa 8000 Läuferinnen und Läufern ist der „Lauf zwischen den Meeren“ eine beeindruckende Großveranstaltung. Die Strecke führt von Husum an der Nordsee nach Damp an der Ostsee. Dabei legen die Läuferinnen und Läufer stolze 95,5 Kilometer zurück.
Nach guten Platzierungen in den vergangenen zwei Jahren (Platz 6 und Platz 3 in der Schulwertung) hatten sich die Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aus Oldenburg in diesem Jahr noch mehr vorgenommen. Zwei Ziele standen im Raum: erstmals die 7-Stunden-Marke zu knacken und zweitens ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.
Im April begann die Vorbereitung mit verschiedenen Trainingsläufen quer durch das nördliche Ostholstein. Zwei Qualifikationsläufe erbrachten die Einteilung der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen sieben bis zwölf in eine schnelle und eine nicht ganz so schnell Mannschaft. Zusätzlich wurde eine dritte Mannschaft aus Lehrern und Eltern der Schule gemeldet. Am 26.05.2018 um 4.15Uhr war es dann soweit: Aufbruch nach Damp bzw. zu den einzelnen Startpositionen. Schwierige Bedingungen erwarteten die Läuferinnen und Läufer: warme Temperaturen und stetiger Ostwind - also Gegenwind. Viele Sportler gingen dabei an ihre Grenzen.
Die Hauptkonkurrenz von der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Neumünster kam zunächst besser mit den Bedingungen zurecht und konnte erst auf der siebten Staffelposition vorentscheidend durch die Oldenburger Staffel überholt werden. Ein knapper Vorsprung konnte anschließend bis ins Ziel gehalten werden. Das bedeutete Platz eins vor dem Vorjahressieger und dem Zweitplatzierten des Vorjahrs (Altes Gymnasium Flensburg). Auch die Zeit konnte sich sehen lassen – mit 6:58:12 Stunden blieben die Oldenburger Gymnasiasten trotz des Gegenwinds unter sieben Stunden.
Die beiden anderen Schulmannschaften erzielten respektable Ergebnisse: Die zweite Schülermannschaft erreichte den 12. Platz in der Schulwertung in 9:12:37 Stunden und die Eltern-Lehrer-Mannschaft landete auf dem 75. Gesamtrang in 7:39:34 Stunden.



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