

Preetz (t). Seit dem 14. Januar gehört die Preetzer Schwimmhalle wieder den Wasserratten: Über ein Jahr lang war sie wegen der grundlegenden Sanierung der technischen Anlage geschlossen. „Das waren 379 Tage intensiver Arbeit und gemeinsamer Kraftanstrengung. Jetzt ist das Werk vollbracht“, sagte Bürgermeister Tim Brockmann bei der feierlichen Wiedereröffnung. Besonders für Schulen und Vereine, die dem Nachwuchs das Schwimmen beibringen, sei das eine gute Nachricht. „Es ist unser zentrales Anliegen, dass jedes Kind schwimmen lernen kann“, betonte Brockmann.
Die über 40 Jahre alten Anlagen, für die es zum Teil keine Ersatzteile mehr gab, sind modernster Technik gewichen, die einen energieeffizienteren, sicheren und komfortablen Betrieb des Hallenbades ermöglicht. Eine neue Überwachungs-KI unterstützt die Schwimmmeister beim Erkennen von ertrinkenden Personen in den Becken. Gekostet hat der Spaß insgesamt bis zu 2,7 Millionen Euro, rund 850.000 Euro geben Land und Kreis an Zuschüssen. „Die Sanierung ist ein Bekenntnis zum langjährigen Erhalt der Schwimmhalle“, so Bürgermeister Brockmann. Angesichts von über 800.000 Euro jährlichen Zuschussbedarfs sei die Stadt aber nicht drumherum gekommen, die Eintrittspreise zu erhöhen.
Die ersten Damen im Großbecken waren am Mittwoch die Stammgäste Ute Balzer aus Preetz und Lilo Schmidt aus Flintbek. „Ich komme schon seit 30 Jahren zweimal in der Woche in die Schwimmhalle. Wir haben das Schwimmen vermisst“, sagt Lio Schmidt. „Und die Duschen sind wirklich toll geworden, die waren vorher eine Katastrophe“, zeigt sich Ute Balzer über eine weitere Neuerung ganz begeistert.




