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Plön, Heikendorf und Comet „oben dabei”

Drei Siege: Weiße Punkteweste beim THW.

Drei Siege: Weiße Punkteweste beim THW.

Bild: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Unsere Sportredaktion macht eine Woche Urlaub. Deshalb blicken wir-Stand 3. September 2023- einmal auf die Fußball-Verbandsliga Ost zurück und schauen das Zwischenzeugnis unserer Vereine an. Beleuchten wollen wir auch den Preetzer TSV in der Holstein-Landesliga, bzw. den Saisonstart des THW Kiel in der Handballbundesliga. TSV Plön: Anders als im Vorjahr-als das Team mit dem Handicap von sechs Minuspunkten starten musste- geht es in dieser Serie gleich besser los. Mit dem 3:0 beim VfB Kiel hat sich der TSV Plön erst einmal oben eingenistet. Heikendorfer SV: Drei Spiele-zwei Niederlagen. Der HSV war nach dem Abstieg weniger gut in die Saison gestartet als erhofft. Die Elf von Neutrainer Mark Hungerecker, der vom SVE Comet Kiel kam, raufte sich dann aber zusammen und schob sich bis auf Position zwei vor, verlor dann durch das 3:3 gegen Flintbek etwas an Boden. SVE Comet Kiel: Für die Cometen scheint es erneut eine Art Wiederholung aus dem Corona Jahr zu werden. Damals lief man dem Spielplan ständig hinterher und hatte viele Nachholpartien. Nun sind die Duelle mit MED Kiel und der FSG Saxonia-aus unterschiedlichen Gründen-noch nicht gespielt, bzw. beendet worden. Trotzdem darf man am Ostufer zufrieden mit den bisherigen sportlichen Resultaten sein, die Elf wird oben dranbleiben. TSV Selent: In dem meist schweren zweiten Jahr nach einem Aufstieg befindet sich nun der TSV. Die erste Saisonniederlage-bei einem verlegten Spiel-gab es Mitte August daheim gegen Plön. Nach Lage der Dinge scheinen sich die Selenter im Mittelfeld recht wohl zu fühlen. Eine Platzierung die auch am Ende der Serie nicht utopisch wäre. TSG Concordia Schönkirchen: Was ist aus der starken Offensive Cordis in dieser Saison geworden? Die vielen wichtigen und schmerzhaften Abgänge scheinen die Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die TSG findet sich in ungewohnten unteren Regionen wieder. SG Probstei: Anders als Schönkirchen konnte sich die Spielgemeinschaft von 2012-u.a. und besonders auch bei der TSG-gut verstärken. Die SG spielt in dieser Saison eine bessere Rolle als in den Vorjahren. Klare Siege in der Wik und gegen den VfB, wo man danach als Tabellenführer grüßte, lassen aufhorchen. Für die Ränge eins bis fünf wird es noch nicht reichen, sicher ist aber auch: Mit dem Abstieg wird das Team nichts zu tun haben. Kurz wollen wir noch einen Blick auf die drei weiteren Mannschaften aus Kiel werfen. Für Aufsteiger MED und den VfB scheint es in dieser Serie ein Kampf um den Ligaverbleib zu werden. Beide haben sich unten eingenistet. Auch wenn der Neuling MED noch die Wertung des abgebrochenen Comet-Spiels in der Hinterhand hat, so scheint: Hier werden die Zähler an den SVE gehen. Beide müssen sich schnellstens mit Pluspunkten eindecken, sonst könnte es ein bitterer Herbst werden. Noch ein wenig hinterher hinkt der Wiker Sport Verein. Platz zwei aus dem Vorjahr ließ höhere Ziele erahnen. Nicht zu erwartenden Pleiten und viele Gegentore machen es der Auberg-Elf aktuell schwer wieder oben mitzumischen. Landesliga Holstein: So schwer wie erwartet tut sich der Preetzer TSV in dieser neuen und ungewohnten Staffel. Schon im Vorfeld schwappte wenig Begeisterung aus der Schusterstadt für diese Einteilung hoch. Trotzdem nahmen Trainer Andreas Möller und seine Jungs das neue Abenteuer an-mit Höhen und Tiefen. Das Manko scheint die bisherige doch harmlose Offensive des PTSV zu sein. Hier fehlt-wie schon angemerkt-ein Torjäger. Allein Neil Helbing wird es über die gesamte Spielzeit mit seinen Treffern nicht „reißen können“. Auch wenn die Tabellenlage ein wenig besser sein könnte, enttäuscht hat Preetz bisher nicht. Die Niederlagen gegen Vereine wie Ratzeburg oder Kaltenkirchen waren ärgerlich, zur Wahrheit gehört aber auch: Beide Gegner stehen-mit Platz zwei und sechs- oben in der Tabelle. Starker Auftritt beim 1:1 gegen Eutin 08, bei dem man dem Favoriten die ersten Saison-Punkte stahl. September-Prognose: Der PTSV sollte am Ende im Mittelfeld einlaufen. Handball: Zu einem lockeren Auftakterfolg beim Aufsteiger aus Balingen kam der THW Kiel zum Bundesligaauftakt. Auch wenn dieser vom Papier her zu erwarten war, eine Premiere ist in jedem Jahr wieder schwierig. Vielleicht tut man den Zebras auch einen Gefallen, wenn man sie in dieser Spielzeit nicht zum absoluten Titelfavoriten Nummer eins macht. So kann Filip Jicha mit seinen Jungs ohne den ganz großen Druck der Vorjahre agieren. Auch gegen Gummersbach und Wetzlar, beide Spiele fanden in Kiel statt, gab es lockere hohe Siege. Das Derby in Flensburg, sowie die Partie gegen Melsungen waren beim (urlaubstechnischen) frühen Redaktionsschluss noch nicht gespielt.

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