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Einladung zum Tag der offenen Tür

Das Klinikteam freut sich auf viele Besucher in Preetz.

Das Klinikteam freut sich auf viele Besucher in Preetz.

Bild: hfr

Preetz (t). Am Mittwoch, 22. April, öffnen die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Preetz, die Psychiatrische Institutsambulanz und das Suchthilfezentrum Preetz Interessierten, Angehörigen, Kooperationspartnern und Wegbegleitern die Türen der Einrichtungen im Erdgeschoss des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in der Kieler Straße 30. Die Gäste erwartet von 12 bis 17 Uhr ein vielseitiges Programm: Von Führungen durch die Einrichtungen über Fachvorträge und Einblicke in verschiedene Therapieformen bis zu Mitmachangeboten in der Ergotherapie, im Entspannungstraining, im „Rauschbrillen“-Parcours sowie beim Backen und Kochen in der Klinikküche. 

Andranik Ter-Vardanyan, ärztlicher Leiter der Tagesklinik, lädt dazu ein, die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten der Tagesklinik persönlich kennenzulernen: „Wir möchten mit dem Angebot eines Tags der offenen Tür die Hemmschwelle für das Thema der psychiatrischen Behandlung herabsetzen und Vorurteile entkräften. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie unser Angebot!“

Das Team der Tagesklinik steht im persönlichen Gespräch für den Austausch zu den vielfältigen Angeboten und Leistungen zur Verfügung. Es gibt Antworten auf Fragen wie: Welche Erkrankungen werden behandelt? Wie lang ist die Wartezeit? Was muss ich für eine Aufnahme in der Tagesklinik oder Ambulanz tun? Was ist der Unterschied zwischen Tagesklinik und Ambulanz? Wer zahlt die Behandlung?  

Vorträge zu Themen wie „Alkoholabhängigkeit“, „Einblicke in die Rückfallprophylaxe“ und „Schlafhygiene“ sowie „Einblicke in die Akupunktur“ runden das Angebot des Tags der offenen Tür ab. 

Die neue Tagesklinik richtet sich an Erwachsene mit Abhängigkeitserkrankungen und weiteren psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen oder ADHS. Die Therapie findet werktags von 8 bis 16 Uhr statt. „Das Besondere: Unsere Patientinnen und Patienten gehen abends nach Hause und können die erlernten Strategien direkt im Alltag anwenden. Sie erhalten eine intensive Behandlung, ähnlich wie in einer stationären Klinik, bleiben jedoch in ihrem gewohnten sozialen Umfeld. Die Therapie findet mitten im Leben statt.“

Ein multiprofessionelles Team bietet ein vielfältiges, eng aufeinander abgestimmtes Therapieangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebensrealität der Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist. Zentrale Bestandteile sind die Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting sowie regelmäßige Einzelgespräche, die Raum für persönliche Themen, Zielklärung und Selbstreflexion bieten. Hinzu kommen Rückfallprävention, Stressbewältigungstraining sowie ein Training im Umgang mit Suchtdruck. Ergotherapie, Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren und Akupunktur fördern die körperliche und psychische Stabilität. Bei Bedarf wird die Behandlung durch eine medikamentöse Therapie ergänzt. Alltagsbewältigungsgruppen vermitteln Struktur und Sicherheit im täglichen Leben. Soziale Beratung und persönliche Begleitung unterstützen bei konkreten Fragestellungen. Nach Entlassung erhalten die Patientinnen und Patienten sechs Monate ambulante Nachsorge durch dieselben Therapeuten, die sie auch zuvor begleitet haben. 

Eine Terminvereinbarung mit der Tagesklinik kann telefonisch unter 04342 78804-0 oder per E-Mail an tagesklinik-preetz@landesverein.de erfolgen. Klinikentlassene und akut/chronisch kranke Suchtpatientinnen und -patienten können sich an die Psychiatrische Institutsambulanz der Tagesklinik wenden. Eine Erstterminvereinbarung dazu kann telefonisch unter 04342-7880412 oder per E-Mail an pia.tagesklinik-preetz@landesverein.de erfolgen. 

Das Team des Suchthilfezentrums freut sich darauf, Interessierte, von Abhängigkeitsverhalten Betroffene und deren Angehörige am neuen Standort im Erdgeschoss in der Kieler Straße 30 zu begrüßen. Das Team berät kostenfrei und ganzheitlich zu allen Fragen rund um das Themenfeld Sucht. Von der Prävention über die Behandlung bis zur Vermittlung in weiterführende und ergänzende Hilfs- und Behandlungsangebote bietet das Zentrum Hilfen für Menschen, die sich gefährdet bzw. abhängig fühlen von Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen und/oder Probleme im Umgang mit Glücksspielen, Medienkonsum oder ihrem Essverhalten haben. Das Zentrum ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet und unter Telefon 04342-76270 sowie per E-Mail an ats.kreisploen@landesverein.de erreichbar.

Weitere Infos sind online auf www.landesverein.de zu finden.


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