Vom Handwerksbetrieb zum modernen Energiedienstleister
Lensahn. Mit einem klaren Fokus auf erneuerbare Energien und moderner Wärmepumpentechnik führt Stefan Haß heute die Gebäudetechnik Hass in die Zukunft. Seit 2010 steht er als Geschäftsführer an der Spitze des Familienunternehmens und hat den Betrieb strategisch weiterentwickelt.„Gerade die Wärmepumpe steht in der heutigen Zeit klar im Vordergrund“, betont der Inhaber. Ziel sei es, für jede Kundin und jeden Kunden eine technisch ausgereifte, wirtschaftlich sinnvolle und zugleich klimafreundliche Lösung zu finden.
Erneuerbare Energien im Mittelpunkt
Das Leistungsspektrum ist breit aufgestellt, wobei regenerative Systeme eine zentrale Rolle spielen. Neben modernen Wärmepumpenanlagen gehören Photovoltaikanlagen, Solartechnik zur Heizungsunterstützung und Brauchwassererwärmung sowie Holz- und Pelletheizungen zum Angebot. Auch klassische Gas- und Öl-Brennwerttechnik wird weiterhin betreut. Von der Planung über die Installation bis hin zu Wartung, Reparatur und Kundendienst erhalten Kunden alle Leistungen aus einer Hand. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 19 Mitarbeitende, darunter drei Auszubildende im Bereich Anlagenmechanik, ein angehender Elektriker sowie eine Auszubildende im Büro. Das Einzugsgebiet reicht von Puttgarden bis Lübeck sowie in den Raum Eutin/Plön. Fachgerecht ausgeführte Arbeiten und eine umfassende Beratung gehören seit jeher zur Firmenphilosophie.
Von der Gründung bis heute
Gegründet wurde der Betrieb am 14. Februar 1986 von Karl-Heinz Haß, der sich nach zwölf Jahren im Kundendienst selbstständig machte. Die ersten Geschäftsräume befanden sich in der Lütjenburger Straße in Lensahn. Parallel absolvierte er die Meisterschule für Heizungs- und Lüftungsbau und legte im Mai 1990 erfolgreich die Meisterprüfung ab. Immer stand ihm seine Ehefrau Helga unterstützend zur Seite. 1994 erfolgte der Umzug nach Harmsdorf in die Ringstraße 37.
Mit dem Eintritt von Stefan Haß im Jahr 2000 begann die nächste Generation im Familienbetrieb. Nach seiner Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer legte er 2005 im Alter von 25 Jahren in Stade die Meisterprüfung als Installations- und Heizungsbauer ab. Fünf Jahre später übernahm er die Geschäftsführung.
Im Sommer 2025 kehrte das Unternehmen zurück nach Lensahn, in die Bäderstraße 49. Auf einem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück wurden Büro, Halle und Lager nach Umbau- und Sanierungsmaßnahmen kompakt zusammengeführt. „Die zentrale Lage direkt an der A1, die gute Sichtbarkeit und die deutlich verbesserte Parkplatzsituation sind für uns ideal“, so Stefan Haß.
Komplettlösungen und Ausbildung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Altbausanierung sowie in der modernen Badgestaltung. Ob Fußbodenheizung, Design-Heizkörper oder hochwertige Sanitärobjekte – individuelle Wünsche werden sorgfältig geplant und umgesetzt. Mithilfe einer 3D-Badplanung lassen sich neue Wohlfühlbäder bereits vorab realistisch visualisieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem Fliesenleger sowie durch eigene Elektrokompetenz können Komplettbäder aus einer Hand realisiert werden.
Auch der Elektrobereich wächst stetig
Seit 2023 verstärkt Marcus Fernges als Fachmann das Team und übernimmt unter anderem Elektroinstallationen, Baustromzähler, Antennenbau und Alarmanlagen. „Dieser Bereich entwickelt sich sehr positiv, und wir suchen hier weiterhin Unterstützung“, erklärt Stefan Haß.
Großen Wert legt der Betrieb auf die Ausbildung. Seit der Gründung werden kontinuierlich Lehrlinge im Heizungsbau sowie im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen von der Handwerkskammer ausgezeichnet. „Um unseren eigenen Nachwuchs zu sichern, werden wir auch künftig weiter ausbilden“, verspricht der Firmeninhaber.
Anlässlich des 40-jährigen Firmenbestehens lädt Gebäudetechnik Hass am Samstag, 30. Mai, von 10 bis 16 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.
Abschließend richtet Stefan Haß seinen Dank an das Team und die Kundschaft: „Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz. Ganz besonders danken wir unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Treue.“ Mit Zuversicht blickt er auf die kommenden Jahre – und auf eine weiterhin nachhaltige Entwicklung des Familienunternehmens. (mg)




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