Marlies Henke

Trockene Haut: Was wirklich hilft

Regelmäßiges Eincremen schützt die Hände vor dem Austrocknen.

Regelmäßiges Eincremen schützt die Hände vor dem Austrocknen.

Bild: AdobeStock

Wenn die Temperaturen sinken und die Heizung läuft, macht sich das oft auch auf der Haut bemerkbar: Sie spannt, juckt oder wird rau. Besonders Hände, Gesicht und Schienbeine sind in der kalten Jahreszeit betroffen. Doch mit der richtigen Pflege lässt sich die Haut schützen.

Der Grund: Kalte Außenluft speichert weniger Feuchtigkeit als warme Luft. Trockene Heizungsluft verstärkt das Problem. Auch häufiges und heißes Duschen greift die natürliche Hautschutzbarriere an.

Weniger ist oft mehr: Dermatologen empfehlen deshalb, kurz und nicht zu heiß zu duschen. Milde, pH-hautneutrale Reinigungsprodukte sind besser geeignet als stark parfümierte Seifen. Nach dem Waschen sollte die Haut vorsichtig trocken getupft und eingecremt werden. Reichhaltige Cremes mit Glycerin oder Urea helfen, Feuchtigkeit zu binden. Die passende Pflege hängt vom Hauttyp ab. Bei empfindlicher Haut sollten neue Produkte zunächst an einer kleinen Stelle getestet werden. Besondere Aufmerksamkeit brauchen die Hände. Regelmäßiges Eincremen nach dem Waschen und Handschuhe im Freien schützen vor Kälte und Austrocknung. Auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen kann helfen. Bleibt die Haut trotz Pflege trocken, juckt stark, entzündet sich oder bekommt Risse, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden. Dahinter kann mehr stecken als eine harmlose Reaktion auf die Kälte. (red/he)


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