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AnzeigeJunggesellen der SHK-Innungen wurden gefeiert„Unser Handwerk besitzt eine enorme Chancenvielfalt“

Hohwacht. Wieder einmal bot das Hotel Hohe Wacht in Hohwacht am 6. Februar ein großartiges Ambiente für eine festliche Freisprechungsfeier der diesjährigen Junggesellen der SHK-Innungen Ostholstein und Plön dar. Als Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik des Kreises Plön eröffnete Volker Blunck zu 17 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung der anwesenden Junggesellen, ihrer Angehörigen und der Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen, der Prüfungsausschussmitglieder und als Festredner den Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Schleswig-Holstein, Enno de Vries, die Feierstunde.

Mit Freude gratulierte er den Junggesellen zur bestandenen Prüfung und erinnerte an die Werte der Innung wie Engagement, Qualität und Verantwortung, die nun von den Junggesellen repräsentiert werden. Rückblickend bezeichnete er den Weg hierhin als eine Umstellung im Leben, die Ausbildung als einen Weg, der auch gelegentlich Fehler beinhalte und natürlich erlaube - wichtig sei stets nur die Frage „Was mache ich daraus?“ Mit der Zielsetzung, alle Aufträge bestmöglich auszuführen, gelte es mitzudenken, Verantwortung zu übernehmen, neugierig zu bleiben und die Energie aufzubringen, den eigenen Weg zu beschreiten. „Unser Handwerk besitzt eine enorme Chancenvielfalt“, führte der Obermeister aus und wies auf vielerlei Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung hin, die mit der Übergabe des Gesellenbriefes offenstehen. Neben der verantwortungsvollen und geschätzten Tätigkeit als Geselle kann beispielsweise eine Fortbildung zum Meister oder auch eine Betriebsübernahme den weiteren Berufsweg begleiten, denn Fachkräfte und Nachfolger sind auch im Handwerk gern gesehen. „Aber heute Abend gilt es erst einmal den Erfolg zu genießen“, betonte Volker Blunck und wünschte den Junggesellen neben Erfolg auf dem weiteren Berufsweg stets auch Zufriedenheit und Spaß an der Arbeit. Außerdem dankte er allen am Erfolg der Junggesellen Beteiligten für ihren Einsatz - in erster Linie natürlich den Ausbildungsbetrieben mit ihren Ausbildern und Teams und den Lehrkräften der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Oldenburg sowie in Eutin.

Auch der Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs-, Klempner- und Klimatechnik Ostholstein gratulierte den Junggesellen auf das Herzlichste, betonte dabei aber auch, dass der Weg dorthin von Anfang an kein leichter war. „Um sich heute stolz Gesellin oder Geselle nennen zu können, war ein erhebliches Maß an Durchhaltevermögen aufzubringen“, erinnerte der Obermeister an die zurückliegenden dreieinhalb Jahre der Ausbildung und bat auch darum, den Erfolg als Verpflichtung zu sehen. Nun gelte es das bei den Kunden erworbene Vertrauen zu stärken und Teamfähigkeit mit anderen Gewerken zu beweisen. Zugleich bezeichnete Obermeister Bruhn das derzeitige Berufsbild als einen Beruf in rasantem Wandel, was es ungeheuer interessant mache und überließ mit den Worten „Gott segne unser Handwerk!“ das Rednerpult dem Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Schleswig-Holstein.

 

Enno de Vries freute sich, als Vertreter von 18 SHK-Innungen sprechen zu dürfen und gratulierte ebenfalls herzlich allen Junggesellen zur bestandenen Prüfung. „Der Rahmen, in dem diese Freisprechung begangen wird, zeigt die Bedeutung des Handwerks“, betonte er und verwies zugleich auf den Wert der dualen Ausbildung. Und gerade hinsichtlich der politisch angestrebten Klimaneutralität bis 2045 in Deutschland biete der Beruf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik viele spannende Themenfelder wie Wärmepumpeninstallationen. „Wir brauchen Sie hierzu!“, wendete sich Enno de Vries aufmunternd an die Junggesellen vor Übergabe der Gesellenbriefe und Zeugnisse durch die Obermeister und Mitglieder des Prüfungsausschusses. Zu Wort kamen wie stets auch die Lehrkräfte der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein, die sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihren ehemaligen Schülern mit herzlichen Worten und dem ein oder anderen persönlichen Geschenk verabschiedeten. So brachten sie nicht nur die ein oder andere Unterrichtsanekdote in Erinnerung, wünschten viel Power und Erfolg für die Zukunft, sondern hoben auch den guten Gemeinsinn der Schüler hervor, der in einer gemeinsamen Prüfungsvorbereitung gipfelte. Gefeiert wurde der neue berufliche Abschnitt schließlich in entspannter Atmosphäre mit einem schmackhaften Abendessen auf Einladung der Innungen.

 

Die Junggesellen in der Innung für Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik Ostholstein: Alexander Anakin Amberger (Volker Ziske, Ahrensbök), Ehsanullah Amini (Gebr. Schüller, Eutin), Janne Ole Bönecke (Heizung und Sanitär Krause, Inh. Marco Krippgans, Warnsdorf), Kjell Matthis Harm (Wagner, Ihn. Oliver Wignanek, Eutin), Finn Hartwig (H.F. Meyer Haustechnik, Neustadt), Leon Johannsen (Otto Leible, Bad Schwartau), Einar Greggersen (Otto Cobobes, Eutin), Maximilian Königer (Knop, Neustadt), Thomas Meder (Stoll, Grömitz), Felix Meissner (Otto Cobobes, Eutin), Yannick Piepke (Sperling, Bad Malente), Jan-Niklas Redey (Timm Bedachungs- und Installationstechnik, Göhl), Andrej Rehfeld - bestes Prüfungsergebnis (Heinrich Haustechnik, Grömitz), Tom Rüder (Höft, Ahrensbök), Clemens Johan Schibath (Otto Cobobes, Eutin), Pascal Schmahl (HWH Sanitär- und Heizungsbau, Burg / Fehmarn), Maximilian Schramm (Otto Leible, Bad Schwartau), Mika Schubert (Paasch, Stockelsdorf), Rudolf Stepanovskih (H.F. Meyer Haustechnik, Neustadt), Henry Stobbe (Stoll, Grömitz), Thorben Witt (Laack, Sanitär-Technik, Pansdorf). Die Junggesellen in der Innung für Sanitär-, Heizungs-, Klempner- und Klimatechnik Kreis Plön: Malte Carstens (Lettau, Inh. Lars Brüning, Preetz), Louis Alexander Voß (Hückstädt, Plön).

Bestanden haben auch in den Sommerprüfungen 2025 für Ostholstein: Noah Kunz (Dirk Metzke, Pansdorf), Finn Mollenhauer (Merle, Eutin), Johannes Schneider (H.F. Meyer Haustechnik, Neustadt), Philipp Wulf-Balosch (Gebr. Schüller, Eutin), für Plön: Norick Riedel (Hückstädt, Plön) und Constantin Zipkat (Lettau, Inh. Lars Brüning, Preetz). (red)


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