

Im Dunkeln zur Arbeit, im Dunkeln nach Hause: Die Wintermonate können nicht nur körperlich, sondern auch psychisch anstrengend sein. Manche Menschen fühlen sich in dieser Zeit müder, antriebsloser oder niedergeschlagener.
Umso wichtiger sind kleine Dinge, die dem Alltag Struktur geben. Bewegung und Aufenthalte im Freien können ebenso dazugehören wie soziale Kontakte, regelmäßige Mahlzeiten und feste Schlafenszeiten. Gerade wenn der spontane Ausflug an einem sonnigen Sommerabend wegfällt, kann es helfen, schöne Aktivitäten bewusst einzuplanen.
Das kann der regelmäßige Spaziergang mit Freunden sein, ein Sportkurs, ein gemeinsames Essen, ein Hobby oder auch ein fester Abend in der Woche, auf den man sich freut.
Nicht jede Niedergeschlagenheit ist ein Winterblues
Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen einem vorübergehenden Stimmungstief und einer psychischen Erkrankung. Halten Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder der Verlust von Freude länger an oder beeinträchtigen sie den Alltag deutlich, sollte professionelle Hilfe gesucht werden.
Psychische Gesundheit verdient dabei die gleiche Aufmerksamkeit wie körperliche Gesundheit. Niemand würde wochenlange starke körperliche Beschwerden einfach ignorieren. Auch seelische Beschwerden sollten ernst genommen und bei Bedarf fachlich abgeklärt werden. (red/gm)






