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Großes Interesse an der neuen Wohnanlage Am Kahlenberg

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Lütjenburg. (rr) „Tapetenwechsel für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, und Besichtigung der neuen Unterkunft“, dazu hatte das Amt Lütjenburg und die Stadt alle Menschen aus dem Amtsbereich eingeladen.
Groß war das Interesse am Donnerstagnachmittag, 17.11., an der fast fertig gestellten Unterkunft Am Kahlenberg 1. Etwa 150 Interessierte hatten die Möglichkeit das Haus, sowie den Containerbau vor der Inbetriebnahme zu besichtigen und gleichzeitig Fragen zur Unterkunft zu stellen. Hierbei handelt es sich um einen Ersatz für das Haus „Gieschenhagen“, dass abgerissen wird, wo demnächst eine neue Wohnanlage für ältere Menschen entstehen soll. Die neue Heimleitung, Heiko Trester, stand für alle Rede und Antwort und zeigte die 28 Wohn- und Doppelwohnräume. Da finden etwa 50 geflüchtete Ukrainer eine neue Bleibe. 80 % sind Frauen und Kinder. Das ehemalige Stabsgebäude hat zwei Stockwerke.
Die Firma FAGSTI aus Morsbach hatte die Aufgabe erhalten die Container zu liefern. Der Bedarf nach neuen Raumlösungen entsteht immer wieder. „Es muss dabei schnell und unkompliziert sein“.Einige heimische Firmen waren aktiv bei Arbeiten wie Heizung, Malerarbeiten, Elektro oder Fliesen dabei.
Stadt und Amt arbeiten sehr eng zusammen, das wurde für alle im „Containerdorf“ sichtbar. Das ehemalige Stabsgebäude wird umgebaut. Auch Dirk Sohn und Bürgervorsteherin Jutta Zillmann und die Fachbereichsleitung Diana Marcussen waren „optimistisch, dass alles gut läuft“. Wichtig ist da natürlich, dass zehn ehrenamtliche Betreuer dabei sind, auch wenn Lütjenburg „kein Ersatz für Heimat ist“. Alle Ukrainer brauchen einige Zeit, um die menschlichen Veränderungen zu verarbeiten. Möbel wurden aus der Bundeswehrkaserne in Eutin geliefert. Auch ein großer Sozialraum wird eingerichtet, gilt es doch, dass sich alle schnell näherkommen. Eng wird mit dem Jobcenter, den Schulen und Kindergärten zusammengearbeitet und die Förderprogramme werden genutzt da steht man auch mit der Wirtschaftsvereinigung Schulter an Schulter. Bei der Versorgung wird alles gut organisiert.

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