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Haus- und Straßensammlung für den Volksbund ist angelaufen

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Oldenburg. (eb) Bereits am Mittwoch, den 27. Oktober, fand pünktlich zu 10.00 Uhr die traditionelle Auftaktsammlung für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. Gemeinsam sammelten Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba und Oberstleutnant Ruhland, Kommandeur des Truppenübungsplatzes Putlos und dortiger Standortältester, auf dem Oldenburger Wochenmarkt sowie in den Geschäften fleißig zugunsten des Vereins Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Unterstützt wurden beide durch die Oberstabsgefreiten Sommer und Blum sowie Stabsfeldwebel Haack, die vor dem Oldenburger Rathaus einen gut besuchten Informationsstand betreuten und in Putlos stationiert sind. Mit der Auftaktveranstaltung wurde vergangene Woche traditionell die diesjährige Haus- und Straßensammlung eingeläutet, die seit dem 29. Oktober in Oldenburgs Innenstadt und den umliegenden Dörfern von den Soldatinnen und Soldaten noch bis zum 30. November durchgeführt wird. „Nach der Zwangspause im letzten Jahr, aufgrund von Corona, freuen wir uns nun wieder auf eine große Spendenbereitschaft der Bevölkerung“, zeigten sich die Soldaten engagiert. „Denn was viele nicht wissen ist, dass der Verein Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sich nicht nur der Pflege von Kriegsgräbern und der Völkerverständigung verschrieben hat, sondern noch immer jedes Jahr rund 15-20.000 Tote birgt, identifiziert und umbettet, wobei auch diese Arbeit in den beiden letzten Jahren wegen Coronamaßnahmen nur eingeschränkt stattfinden konnte. Familienangehörige, die noch immer im Unklaren über den Verbleib ihrer Liebsten sind, können also weiterhin Nachforschungen anstellen und nach Eingabe einiger Daten unter www.volksbund.de eventuell auch 76 Jahre nach Kriegsende exakt erfahren, in welchem Land, in welcher Reihe und unter welcher Grabnummer eine vermisste Person zu finden ist“, informierte Stabsfeldwebel Haack über die Vereinsarbeit.


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