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Martin Voigt mit dem Ehrenring der Stadt Oldenburg ausgezeichnet

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Oldenburg. (bg) Nur noch wenige Tage ist Martin Voigt als Bürgermeister der Stadt Oldenburg im Amt. Am vergangenen Sonnabend fand im Schützenhof die große Verabschiedungsfeier statt, an der 150 Gäste teilnahmen. „Diese Feier zeigt die große Wertschätzung für Martin Voigt“, erklärte Bürgervorsteherin Susanne Knees in ihrer Begrüßung. Sie zog anschließend eine Bilanz der Amtszeit und dankte Martin Voigt für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Jens Junkersdorf überreichte die Bürgervorsteherin dem scheidenden Bürgermeister den Ehrenring der Stadt Oldenburg. Dieser Auszeichnung lag ein einstimmiger Beschluss der Stadtvertreterversammlung zugrunde – wohl der einzige Beschluss, von dem der Verwaltungschef während seiner zwölfjährigen Amtszeit keine Kenntnis erhalten hatte. Eine weitere Auszeichnung überreichte Anja Ratzke, die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen. Sie verlieh Martin Voigt die Ehrenmedaille in Silber.
„Ostholstein verliert einen guten Bürgermeister“, bedauerte Landrat Reinhard Sager in seiner Ansprache. „Martin Voigt hat jederzeit überzeugt.“ Der Landrat bescheinigte ihm „hohe Fachkompetenz, eine solide Führung der Stadt, eine ruhige Hand und Besonnenheit“. In seiner zwölfjährigen Amtszeit habe Martin Voigt „der Stadt gutgetan“, sagte der Landrat. Er wies darauf hin, dass Martin Voigt bei seiner Wiederwahl vor sechs Jahren sogar ohne Gegenkandidaten bei der Wahl angetreten war. Dass es vor zwölf Jahren in Oldenburg nicht so gut um das Bürgermeisteramt bestellt war, daran erinnerte Hans-Jürgen Löschky. Martin Voigt habe aber Schritt für Schritt alles geordnet. Anhand eines alten Wahlkampfflyers nahm Hans-Jürgen Löschky einen Faktencheck vor und bescheinigte Martin Voigt, alle damaligen Aussagen erfüllt zu haben. Der scheidende Bürgermeister dankte in seiner abschließenden Rede für die Ehrungen, die zahlreichen Geschenke und die anerkennenden Worte. „Für mich geht heute ein ganz besonderer Abschnitt meines Lebens zu Ende“, sagte er. „Zwölf Jahre durfte ich Bürgermeister der Stadt Oldenburg in Holstein sein. Voran gingen acht Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Süsel. Ich konnte also insgesamt 20 Jahre meines Lebens in dieser Funktion tätig sein.“ Als er im Jahre 1974 seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten beim Kreis Ostholstein begonnen hatte, habe er nicht einmal davon geträumt, welche Aufgaben im Leben noch auf ihn warten würden. Zu seiner Amtszeit in Oldenburg sagte Martin Voigt: „Es war immer ein Zusammenspiel mit den Stadtverordneten, die überzeugt und letztendlich die Entscheidung treffen und Gelder bereitstellen mussten und ein Zusammenspiel mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir bei allem zur Seite standen und mit mir die Arbeit für die Vorbereitung und Durchführung der Vorhaben geleistet haben.“ Als große anstehende Aufgaben für die Zukunft nannte Martin Voigt die Sanierung der Schulen und die Stadtsanierung.
Zunächst steht nun der private Bereich im Mittelpunkt. „Ich gehe im neuen Jahr erst einmal nicht in eine neue Beschäftigung“, teilte Martin Voigt mit. „Langeweile wird es aber nicht geben, weil im privaten Bereich doch einiges liegen geblieben ist, was abgearbeitet werden muss.“ Ob nun aber der Weg für eine Laufbahn in der St. Johannes Toten- und Schützengilde offen ist, blieb auf der Feier unbeantwortet. Gildebruder Helmut Schwarze, bis 2013 auch Bürgervorsteher der Stadt Oldenburg, legte Martin Voigt das baldige Amt des Bierschaffers nahe. Wohlwissend, dass damit weitere Jahre mit zahlreichen weiteren Ämtern folgen würden. Wie es weitergeht im Rathaus ist natürlich längst klar. Jörg Saba wurde vor Monaten zum neuen Bürgermeister gewählt und in der vergangenen Woche vereidigt. „Dir, lieber Jörg“, sagte Martin Voigt, „wünsche ich alles Gute für Deine Amtsführung.“


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