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Martin Voigt zum Ehrenfeuerwerker ernannt

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Oldenburg. (bg) Martin Voigt, der zum Jahresende aus dem Amt als Bürgermeister der Stadt Oldenburg ausscheidet, ist auf der Barbarafeier in Putlos zum Ehrenfeuerwerker ernannt worden. Die Ehrung nahmen Oberstleutnant Ralph Stachowiak als Kommandant des Truppenübungsplatzes Putlos und die Heilige Barbara, dargestellt von Larina Rowedder, gemeinsam vor.
Martin Voigt sei ein „gerechter und nimmermüder Vermittler zwischen Bürger und Verwaltung“, führte der Kommandant in seiner Rede aus. Zudem sei der Geehrte ein „geschätzter Ansprechpartner für die Bundeswehr und auch für mich persönlich“, betonte Ralph Stachowiak. „2014 bereits von der Heiligen Barbara als Kanonier geehrt, ist sie nun entschlossen, ihn mit noch höheren Ehren zu belegen.“
Zuvor war Mark Kollath auf der Feier zum Ehrenkanonier ernannt worden. „Verantwortung für Mensch und Material ist sein Metier, zumeist ist er auf dem Wasser unterwegs.“ Mark Kollath sei ein „Kapitän in Uniform, der für die Sache unserer Kommandantur handelt, eine Stütze auf die man sich immer verlassen kann“, erklärte der Kommandant.
Für Oberstleutnant Ralph Stachowiak war es erst die zweite Barbarfeier, die er leiten konnte, und schon ist es auch die letzte. Er kündigte an, dass er am 5. März 2020 vom Kommandeur des Bereiches Nord vom Kommando über die Truppenübungsplatzkommandantur entbunden werde. Sein Nachfolger werde Oberstleutnant Maik Retzlaff. „Ich selbst werde knappe 14 Tage danach das Kommando über den Bereich Truppenübungsplatzkommandantur Süd mit Sitz in Wildflecken übernehmen“, teilte Ralph Stachowiak den zahlreichen zivilen und militärischen Gästen mit.
In seiner Barbararede widmete sich der Kommandant dem Wandel in Bundeswehr und Gesellschaft. Dabei sprach er ausführlich über die Grundwerte des Zusammenlebens. „Frühere Werte, die immerhin mehrere Jahrhunderte Bestand hatten, werden in der heutigen Zeit für weniger wichtig erachtet wie zum Beispiel Disziplin, Pflichtbewusstsein und Anstand“, führte er aus. „Auch die Instanzen, die früher unangefochten für die Gültigkeit und Richtigkeit der allgemeinen Werteordnung zuständig waren wie Schule, Staat, Elternhaus und Kirche verlieren immer mehr an Glaubwürdigkeit.“ Die Gesellschaft zeige sich im Zeitalter der Digitalisierung in vielen Bereichen freier und deutlich toleranter als früher. Andererseits könne sich niemand mehr an eindeutigen Regeln und Werten orientieren. „Ich glaube, wir alle tun gut daran, jeder in seiner Position und seinem sozialen Umfeld, uns wieder auf einige dieser alten Werte zu besinnen und anderen auch wieder Dinge gönnen zu können, ohne gleich einen Anspruch für sich daraus abzuleiten. Ein bisschen weniger ‚Ich‘ und dafür ein bisschen mehr ‚Wir‘, das würde ich mir für die Zukunft unserer Gesellschaft wünschen.“


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