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Oldenburg startet gut in das neue Jahr -

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Oldenburg. (bg) Kann man noch besser in das neue Jahr hineinrutschen? Wohl kaum. Für die Stadt Oldenburg und ihre Bürger, vor allem auch für den neuen Bürgermeister Jörg Saba, war der Neujahrsempfang am Sonntag im Schützenhof ein Erfolg. „Es ist ein großes Signal, dass so viele Oldenburger Interesse haben“, erklärte Jörg Saba. Man habe mit 350 bis 400 Personen gerechnet, aber es seien weit über 400 Teilnehmer gekommen. „In Oldenburg passiert eine ganze Menge“, fasste der neue Bürgermeister, der seit dem 1. Januar im Amt ist, zusammen. In seiner Rede widmete er sich den künftigen Aufgaben und dabei vor allem den anstehenden Arbeiten im Jahr 2020. „Die Sanierung der Aula unseres Gymnasiums soll in Kürze beginnen“, teilte Jörg Saba mit. Die Versorgung mit schnellen Glasfaseranschlüssen werden die Stadtwerke im laufenden Jahr fertigstellen. Auch der zweite Bauabschnitt des Stadtmarktzentrums werde in Kürze abgeschlossen werden.Neben solchen „sichtbaren Aufgaben“, so der Bürgermeister, gebe es aber auch „unsichtbare Aufgaben“, die zunächst sozusagen im „Hintergrund“ ablaufen. Dazu gehöre zum Beispiel ein Wettbewerb zur Gestaltung des Marktes. Ebenfalls werde intensiv am Schulneubau beziehungsweise an der Schulsanierung gearbeitet. „Das Thema feste Fehmarnbeltquerung wird uns auch in diesem Jahr intensiv beschäftigen“, sagte Jörg Saba. „Die Bemühungen für die Schaffung von übergesetzlichem Lärmschutz dürfen nicht nachlassen.“ Der Bürgermeister wies auf die 30-jährige Partnerschaft mit der Stadt Bergen auf Rügen hin. Dieses Jubiläum solle am 28. März gebührend gefeiert werden. Für den 26. und 27. April kündigte er den zweiten Mobilitätsfrühling in der Innenstadt an. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr werde die Veranstaltung nun von der neuen Stadtmanagerin Cora Brockmann organisiert. Um die Bürger der Stadt umfassender zu informieren, werde er künftig auf der Internetseite der Stadt über aktuelle Themen berichten, erklärte Jörg Saba. „Unter der Überschrift ‚Bürgermeister-Blog‘ finden sie die Informationen.“ Auch eine „kleine Info-Zeitung“ solle mehrmals im Jahr erstellt werden. Die Leitung des Neujahrsempfangs lag in den bewährten Händen von Bürgervorsteherin Susanne Knees. Sie konnte neben den Oldenburger Bürgern zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. In ihrem Jahresrückblick erinnerte sie an die vielen Ereignisse und Veranstaltungen in der Stadt. Dabei wies sie unter anderem auf das Jubiläum der Oldenburger Feuerwehr und die Ehrung der Stiftung Oldenburger Wall auf Bundesebene hin. Beide Ereignisse wurden durch kurze Filmeinspielungen gewürdigt. Susanne Knees dankte allen, die sich ehrenamtlich in der Stadt engagieren. Gemeinsam mit Jörg Saba nahm die Bürgervorsteherin die Ehrung von Karin Albrecht vor. Die Geehrte gehört seit fast 40 Jahren dem Kleingartenverein Oldenburg an und ist seit 1999 Vorsitzende des Vereins. Karin Albrecht habe „in vorbildlicher Weise den Verein geführt“, betonte Susanne Knees. „Karin Albrecht leitet den Verein mit Herzblut und Liebe“, sagte sie. Wenn es nötig sei, durchaus auch mit harter Hand. „Karin Albrecht ist unverzichtbar im Verein und für die Mitglieder.“ Zuvor hatte schon Kreispräsident Harald Werner in seinem Grußwort auf die Bedeutung von Ehrenamt und Tradition hingewiesen. Er bewunderte die große Anzahl der Gäste, die sich zum Empfang eingefunden hatten. „Sie alle wünschen diese Begegnung und den Austausch untereinander“, sagte er. „Dabei respektieren und achten sie die anderen Menschen.“ Zum Abschluss des Neujahrsempfangs konnten wie in den Vorjahren die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Vicelin begrüßt werden. Die Sternsinger sammelten in diesem Jahr Spenden für Kinder im Libanon. Musikalisch begleitet wurde der Empfang durch das Blasorchester Lensahn.


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