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Praktikum vor der Sommerpause

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Foto: hfr

Berlin. (ll) In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause herrscht reges Treiben im Bundestag. Auf der politischen Agenda brennt Einiges unter den politischen Fingernägeln: Inflation, Ukraine-Krieg und Energiekrise und immer noch schwelend die Corona-Pandemie. In diesem kontrollierten Chaos nutzte Sophie Becker die Chance, eine Schülerin aus Oldenburg in Holstein, eine Woche lang intensive Eindrücke der politischen Abläufe in der hektischen Bundeshauptstadt zu gewinnen.


„Ich kann so ein Praktikum jedem nur empfehlen“, sagt die 17-Jährige über ihre Zeit in Berlin „Da bemerkt man erst einmal, wie wenig man als Außenstehender vom Politikalltag weiß und versteht – trotz eigenem Interesse und Politik-Unterricht in der Schule. Daher denke ich, dass ich aus dem Praktikum nachhaltig etwas gelernt habe, was die Schule einem nie so nahbringen könnte.“ Auch Ingo Gädechens bewertet das Praktikum als gelungen: „Es freut mich immer, wenn junge Menschen Interesse an Politik zeigen und ich ihnen Einblicke in unsere Arbeit ermöglichen kann.“
Sophie war unter anderem bei Arbeitsgruppen, Ausschuss- und Plenarsitzungen dabei, half bei der Bearbeitung von Bürgeranfragen und bei anderen Aufgaben, die im Büro anfielen.

 

„Ich war überrascht, wie divers die Aufgaben waren, mit denen ich betraut wurde,“ gesteht sie ein. „Besonders hat mir die offene und freundliche Arbeitsatmosphäre gefallen. Obwohl eine Woche wohl kaum gereicht hat, um einen umfassenden Eindruck zu bekommen“, dennoch habe ihr das Praktikum geholfen, sich beruflich zu orientieren. „Ich freue mich, dass meine Praktikantin die Zeit so positiv wahrgenommen hat. Auch für mich ist es immer eine Bereicherung, mich mit jungen, politisch interessierten auszutauschen und so den Blick ‚von außen‘ auf unseren Politikbetrieb zu bekommen,“ so Gädechens abschließend.


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