Reporter Eutin

Voll besetzter Saal beim Neujahrsempfang der Gemeinde Neukirchen

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Neukirchen. (ll) Über 100 Personen konnte Bernd Bruhn, Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen,im vollbesetzten Haus des Gastes zum Neujahrsempfang am 12.01.20 begrüßen. In seiner Ansprache hielt der Bürgermeister noch einmal einen kurzen Rückblick über die im vergangenen Jahr durchgeführten politischen Entscheidungen. Dabei waren die Arbeiten und Anschaffungen für die Schule zur Attraktivitätssteigerung in Höhe von 70.000,- € und der Ausbau der Ortsdurchfahrt Ölendorf für rund 450.000,- € die größten Ausgabeposten in 2019. Bei der Sanierung der Straße in Ölendorf und auch beim anschließenden Herrichten des Radweges bis Ostermade hatte es im Vorfeld jeweils große Befürchtungen und massive Einwände gegeben. Jetzt seien eigentlich alle zufrieden. In seiner Rede richtete Bürgermeister Bruhn dann den Appell an „alle Besserwisser, Klugscheißer und Oberlehrer“, die ihre Meinung in belehrend-aufdringlicher Art und Weise äußern und damit den Anschein erweckten, als ob sie in bestimmten Angelegenheiten mehr Ahnung hätten als andere, sich dabei aber gleichzeitig den Argumenten und dem Wissen anderer Menschen total verschließen. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, erzeuge solches Handeln nicht nur enorme Mehrkosten, sondern auch Frust und Unmut bei den „Machern“. Das wiederum würde dazu führen, dass es mit Sicherheit in Zukunft kaum noch jemand geben wird, der sich für ein politisches Ehrenamt zur Verfügung stellt. Schon jetzt höre er sehr oft: „Das du dir das antust, Bürgermeister möchte ich nicht sein!“ Nach eigenen Worten käme er noch damit klar, aber alle möglichen zukünftigen jungen Kommunalpolitiker schrecke das ab. Deshalb bat Bgm. Bruhn im Namen aller Ehrenamtler um etwas mehr Entgegenkommen und Vertrauen, denn sonst würde es schnell mit der gemeindlichen Selbstverwaltung zu Ende sein. An Investitionen plane die Gemeinde für 2020 weitere Straßensanierungen, neue Atemschutzmasken für die Feuerwehr und mit der Gemeinde Heringsdorf zusammen sollen ein Teerkocher, eine Steinforke und ein Bodenhobel angeschafft werden. Bürgermeister Bernd Bruhn dankte dann Allen, egal ob Gemeindevertreter, Feuerwehrmann, Sportübungsleiter usw., die sich ehrenamtlich für das Wohl der Gemeinde einsetzen. Mit Spannung erwarteten die Gäste dann, in welchem Rahmen sich der Bürgermeister und der Pastor denn in diesem Jahr wie einst „Don Camillo und Peppone“ austauschen. Und Bernd Bruhn ließ sich nicht lange bitten: Zeigte er zunächst noch Mitgefühl für Pastor Thermann wegen der Zusatzbelastung durch die Einsätze an den Kirchengemeinde Heiligenhafen und Großenbrode, konnte er dann nicht umhin, den Pastor zu fragen, warum er nie in plattdeutsch predige. Immerhin hätte der Pastor Thermann ja mal einen Intensivkurs darin besucht. Da hätte er wohl nicht richtig aufgepasst, fordere aber gleichzeitig, dass seine Konfirmanden fürs Leben lernen sollen. Bei den Grußworten der Gäste räumte der Pastor Thermann dann ein, dass er nur wenig plattdeutsch predige. Allerdings zeigte er dem Bürgermeister mit dem Vortrag des Liedes „Vun Herrn Pastor sin Kauh“, dass er sehr wohl noch plattdeutsch könne – und der ganze Saal sang mit. Vergnügt hörten die Gäste dann bei Kaffee und Kuchen noch ein paar Grußworte der Vorsitzenden der Vereine und Verbände und führten noch viele unterhaltsame Gespräche.


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