Reporter Eutin

Jubel in Preetz, Trauer in Dersau und Laboe

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Kreis Plön (dif). Das war´s – Schlusspfiff auch in der Fußball Verbandsliga Ost. Die Entscheidung in Sachen Meisterschaft war ja bereits am vergangenen Mittwoch gefallen, als der Preetzer TSV durch ein 8:0 über Absteiger VfR Laboe Titel und Landesligaaufstieg perfekt machte. Offiziell aber ging nun am vergangenen Samstag die Spielzeit 2021/22 zu Ende. Eine ganz besondere, denn endlich konnte wieder vor Zuschauern gespielt werden und die Antreten in einem vernünftigen Rahmen ablaufen. Quotierungen um Auf-und-Abstiege, bzw. gar Abbrüche der Staffeln oder das Unwort „Corona“ gehören nun hoffentlich der Vergangenheit an. Bei vielen Duellen konnte man sehen, wie die Aktiven und auch die Besucher diese Szenerie wieder herbeigesehnt haben.

 

Es bleibt zu hoffen, dass sich nach den vielen Vereinsaustritten anlässlich der Pandemie die Zahl der Mitglieder wieder erhöht. Mit dem Preetzer TSV hat man im sportlichen Bereich einen würdigen Meister und Aufsteiger gefunden. Die Truppe um Trainer Andreas Möller konnte die Vorschusslorbeeren der Konkurrenz eindeutig bestätigen und erwies sich als beste Elf. Nur zweimal gingen die neuen Titelträger als Verlierer vom Platz. Der Wiker SV und Rot Schwarz Kiel, beide jeweils mit einem 1:0-Erfolg, schafften es, den PTSV zu besiegen. Auch eine Liga höher sollten die Schusterstädter bestehen können. Mit dem TSV Plön hielt lange ein Verein aus dem Kreis mit und konnte sich bis kurz vor dem Ende ebenfalls Hoffnungen auf den Titel machen. Auch Rot Schwarz Kiel war von den Experten in den Kreis der Favoriten gehievt worden und konnte dies auch lange zeigen. Folglich lief das Trio Preetz, Kiel und Plön auch auf den Positionen eins bis drei ein. Verabschieden müssen sich die Spieler, Verantwortlichen und Anhänger vom ASV Dersau und dem VfR Laboe, der sich zum Liga Ende hin aber steigern konnte. In der Kreisliga müssen beide nun einen neuen Anlauf nehmen, um frühestens in der Spielzeit 2023/24 wieder in der Verbandsliga Ost kicken zu können. Der finale Spieltag brachte am vergangenen Samstag noch einmal 39 Treffer und folgende Ergebnisse, Tore und Schützen: Meister Preetz konnte wie erwähnt ja schon vor drei Tagen richtig feiern und zeigte sich gegen den TSV Plön, der Tabellenplatz drei belegte, noch einmal als würdiger Meister. Trotz der Feierlichkeiten siegte die Elf aus der Schusterstadt mit 5:1. Nach dem 0:1 durch Nico Kocks traf Johannes Schütt gleich dreimal, Daniel Kolbe und Lars Brans waren die weiteren PTSV- Schützen. Platz zwei ging nach einem 5:0 in Flintbek an Rot Schwarz Kiel. Mit einem 4:6, das eher an den Tennissport erinnert, ging für Inter Türkspor (Platz 8) gegen den Wiker SV (die Aubergmannschaft wurde Vierter) die Serie zu Ende. Zur Halbzeit lagen die Kieler noch mit 2:0 in Front. „Geballert“ wurde auch in Schönkirchen, wo die dortige TSG Concordia mit 5:3 gegen die FSG Saxonia gewann. In der Abschlusstabelle landete Cordi auf dem soliden Mittelfeldplatz sechs.

 

Im Duell der beiden Spielgemeinschaften holte sich die SG Probstei gegen Dobersdorf/Probsteierhagen und einem 6:2-Erfolg die Punkte. Schon vorher standen für beide die Ränge neun und zehn fest. Nach Monaten konnte der VfR Laboe mit seinem dritten Saisonsieg den letzten Platz verlassen. Gegner ASV Dersau wurde mit 2:0 besiegt. Kjell Schily und Janek Geisbauer schossen die erst einmal letzten Verbandsligatore der Laboer. Ein typischer letzter Spieltag in einer Liga, der gezeigt hat, dass bei vielen Akteuren der letzte Kick nicht mehr so ganz da ist und man gedanklich schon in der Sommerpause zu sein scheint. Bester Torschütze wurde der Plöner Palle Jespersen mit 21 Treffern, vier mehr als Thies Borchardt (RS Kiel). „Bronze“ holte sich Maximilian Zimmermann vom neuen Meister. Der Preetzer kam auf 16 Erfolge.


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