Reporter Eutin

Kleine Künstler stellen aus

Bilder

Mönkeberg (ed). Eine kleine, aber wunderschöne und im wahrsten Sinne des Wortes elementare Ausstellung ist seit der vergangenen Woche im Gemeindebüro in Mönkeberg in der Dorfstraße 1 zu sehen. Die kleinen KünstlerInnen selbst haben sie festlich und in Anwesenheit von Gästen eröffnet: Die Naturgruppe des Gemeindekindergartens, die Wanderratten hatten ihre Familien dazu eingeladen, ihre Kunstwerke zu begutachten – und waren ganz zu Recht sehr stolz auf die Begeisterung der „Großen“ bei der Begutachtung der Kunstwerke.
Thema der Ausstellung sind die „Elemente“ – und wer sollte sich besser damit auskennen, als die Wanderratten, 18 Kinder zwischen drei und sechs Jahren, deren Kindergarten die Natur ist? „Und außerdem waren die vier Elemente unser letztes Jahresthema“, so die Gruppenleiterin Rosa Halbig, „wir haben viel über die Elemente gehört, gelernt, haben experimentiert und geforscht.“ Zu jedem der Elemente sei im Laufe des Jahres ein Bild entstanden. Natürlich draußen, denn „wir machen alles draußen“, erzählt Rosa Halbig, „unseren ganzen Kindergarten-Tag.“ Und für jedes Element haben die Wanderratten eine eigene Maltechnik entwickelt, die zu dem jeweiligen Element passt. So ist der Untergrund der Feuer-Bilder der Ruß von der Feuerstelle der Wanderratten – mit der Holzkohle wurden die Malpappen grundiert, das leuchtende Feuer dann mit Zuckerkreide aufgetragen. Die vielen Rot- Orange- und Gelbtöne leuchten wunderbar auf dem schwarzen Grund.
Ebenso schön ist das Wasser, auf weiß grundierter und mit einen Welleneffekt erzeugenden Transparentpapier beklebter Malpappe haben die Kinder mit Watte die Grün- und Blautöne der Fingerfarbe aufgetupft. Die Luftbilder bestehen aus bunten Blubberblasen – dafür haben die Kinder luftige Pastellfarben mit Wasser und Spülmittel vermischt und von den Erwachsenen mit einem Strohhalm aufgeblubbert. Die so aufgestiegenen Blubberblasen fingen die Kinder mit der Malpappe ein.
Besonders erdverbunden im wortwörtlichen Sinne sind natürlich die Erd-Bilder – dafür sammelten die Kinder überall in Mönkeberg die unterschiedlichsten Erden, Gesteine, Sand, sogar Muscheln und einen alten Blumentopf. „Den brauchten wir, weil uns das Rot gefehlt hat“, erzählt Emily, „und ich hab ganz lang mit dem Hammer drauf rumgeklopft.“ Bis er in feine Bröckchen zerfallen war und zusammen mit gesiebter Erde, dem Strandsand und Sand-Kalk- sowie Ziegelsteinen mit Kleister vermischt und in tollen Mustern auf die Malpappen aufgetragen.
Die Bilder haben die Großen dann nach Elementen sortiert untereinander gehängt, sodass ein richtiges Elementen-Kunstwerk entstanden ist, das nun von allen MönkebergerInnen bewundert werden darf.
Eigentlich habe die Ausstellung schon im Juni stattfinden sollen, aber was kam dann? fragt Rosa Halbig die Kinder – und die antworten im Chor: „Corona“. „Aber jetzt haben wir gesagt, wir machen die Ausstellung trotzdem und mit Hygienekonzept.“ In kleinen Grüppchen bewunderten die Familien der Wanderratten die Elemente-Bilder und waren begeistert: „Die sind ja alle wunderschön“, strahlt eine Mutter. Und die kleinen Künstler strahlen auch – vor Stolz.


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