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Spendenbox war mit 1200 Euro gut gefüllt

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Laboe (kas). Der Shantychor Ole Schippn Laboe e.V. ist nicht nur musikalisch ein Gewinn für Laboe und seine Gäste, er ist auch ein Gewinn für die Ideen, die der jetzigen Lage in der Welt angepasst sind. Vereinsvorsitzender Jens Zywitza freute sich, dass nach zwei Jahren Coronapause im Laboer Hafen am Ostersonntag ein Benefizkonzert des Shantychores zugunsten der Ukrainehilfe stattfinden konnte. „Es war ein wirklich voller Erfolg“, so Zywitza. Die aufgestellte Spendenbox wurde in den Wochen vorher schon von den Vereinsmitgliedern mit 385 Euro gefüllt. Bei dem Benefizkonzert zu Ostern war bei den vielen begeisterten Zuhörern die Spendenbereitschaft riesengroß und so kamen noch einmal 815 Euro dazu, und das nicht nur mit Hartgeld, denn die Box hat zwei Schlitze: für Münzen und für Scheine.
 
Den Betrag konnte am vergangenen Sonnabend der 1. Vorsitzende im Beisein der 2. Chorleiterin und Organisatorin für sämtliche Veranstaltungen sowie der 1. Schriftführer Heinz Bisping an die Flüchtlingshilfe überreichen. Susanne Bartels und Claudia Bern von der Flüchtlingshilfe Laboe, Brodersdorf, Wendtorf, bedankten sich für diese großartige Aktion. Vorher hatte der Verein Ole Schippn Laboe e.V. schon 200 Euro nach dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge einen Betrag überwiesen. Bartels und Bern berichteten auch von ihrer Arbeit in der Kleiderkammer. Rund 70 bis 100 hilfsbedürftige Familien in den drei Orten holen sich Kleidung oder auch Spielsachen aus der Kleiderkammer, die jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten des Rathauses geöffnet hat. Bis jetzt sind rund 35 Personen aus der Ukraine gemeldet: „Und die brauchen unsere Unterstützung. Wir freuen uns über alle, die sich vorstellen können, etwas zu spenden, Sprachpatenschaften zu übernehmen oder durch persönliche Patenschaften zu helfen“, so die engagierten Frauen Die Laboeer Geldspende ist für Soforthilfe und gemeinsame Aktivitäten bestimmt. Die humanitäre Hilfe für die Opfer, egal ob sie im überfallenen Land bleiben wollen oder die Flucht angetreten haben, ist angelaufen. Wer hier Unterstützung leisten kann und möchte, dem bieten sich dazu vielfältige Möglichkeiten. „Wir sollten sie im Sinne eines freien und friedlichen Europas nutzen“, so Zywitza.


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