Reporter Timmendorf

1.500 FFP2-Masken für die Gemeindewehr und Kinderherz e.V.

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Timmmendorfer Strand. Die Klindwort-Medical GmbH wollte unter dem Motto „Den Helfern helfen“ die Feuerwehr und den Verein „Kinderherz“ in Timmendorfer Strand unterstützen und spendete jetzt 1.500 FFP2-Masken an die Ehrenamtler der Gemeindewehr und des Vereins.
Marco Graupner, Geschäftsführer der Bad Schwartauer Klindwort-Medical GmbH, hat der Gemeindewehr Timmendorfer Strand 1.000 FFP2-Masken gespendet. Zusätzlich brachte er dem Verein „Kinderherz“ bei der Übergabe im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Timmendorfer Strand weitere 500 Masken mit, unter anderem auch die etwas kleineren, farbigen Kinder-Masken, die nicht überall erhältlich sind.

Marco Graupner berichtete von einer Fügung, die zur Spendenaktion geführt hat. „Bei einem Verkehrsunfall in einer Nachbargemeinde, bei der die Feuerwehr benötigt wurde, sind mir vor Kurzem zwei Dinge aufgefallen. Ich wurde wachgerüttelt, denn mir ist dabei bewusst geworden, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in ihrer Freizeit immer großartge Arbeit leisten. Außerdem müssen sie auch Masken tragen, aber bei dem Einsatz trugen einige Feuerwehrleute Stoff- statt FFP2-Masken. Nur kurz danach hat der Gemeindewehrführer von Timmendorfer Strand, Thomas Scharbau, bei mir angerufen, der Masken bestellen wollte und das war für mich der bekannte Wink mit dem Zaunpfahl.“

Die Gemeinde sorgt grundsätzlich für die Ausstattung der Feuerwehren, so auch für die benötigten FFP2-Masken. „Aber ich wollte, dass wir die Masken regional bestellen, damit das Geld in der Region bleibt,“ so Gemeindewehrführer Thomas Scharbau, der deswegen in Bad Schwartau die Bestellung aufgeben wollte.

Die getätigte Bestellung der Timmendorfer Feuerwehren stockte Graupner von Klindwort Medical unbürokratisch um 1.000 Gratis-FFP2-Masken auf. Die jetzt übergebenen Masken erhalten die derzeit 138 Aktiven der vier Ortswehren in Timmendorfer Strand, Niendorf/Ostsee, Hemmelsdorf und Groß Timmendorf.

Als Thomas Scharbaus Ehefrau im „reporter“ dann einen Artikel von „Kinderherz e.V.“, der Familien in der Gemeinde mit der Verteilung von kostenlosen Masken unterstützt, gelesen hat, wollte Scharbau einen Teil der Spende abgeben. Nachdem Marco Graupner von der Idee erfahren hat, erhöhte er die Spende noch um 500 weitere Masken für den Verein „Kinderherz“.

„Ich habe mich sehr gefreut und war sehr gerührt“, freut sich Barbara Bergmann, Vorsitzende von „Kinderherz“, die sich über jede Spende freut. „Wir verteilen derzeit kostenlose Masken an Familien, denen es finanziell nicht so gut geht, aber für unseren kleinen Verein sind auch diese Ausgaben nicht immer leicht zu wuppen.“

Auch Gemeindewehrführer Thomas Scharbau bedankte sich für die Spende. „Bei einem Einsatz sind oftmals 30 bis 40 Kameraden vor Ort“, erklärt er. „Da kommt schnell einiges an benötigten Masken zusammen.“

Corona-bedingt läuft die Arbeit bei Feuerwehreinsätzen derzeit auch anders ab, als vor der Pandemie, wie Scharbau berichtet. „Wir haben unsere Einsatzkräfte in verschiedenen Gruppen aufgeteilt und wenn es das Einsatzgeschehen zulässt, wird auch auf genügend Abstand geachtet.“

Marco Graupner, der in der vergangenen Woche die Spende überreichte, würde sich freuen, wenn andere seinem Beispiel folgen oder sogar in den Feuerwehren aktiv werden und diese wichtige, ehrenamtliche Arbeit unterstützen.


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