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Betrunkener randaliert, leistet Widerstand und verletzt Rettungssanitäter

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Polizeibericht (Symbolfoto)

Polizeibericht (Symbolfoto)

Foto: Thorben Wengert/pixelio.de

Timmendorfer Strand. Am Dienstag, dem 15. November, waren Beamte der Polizeistation Scharbeutz beim famila-Warenhaus in Timmendorfer Strand eingesetzt. Ein 41-jähriger Timmendorfer belästigte die Mitarbeiter während der Arbeit. Der Einsatz endete in einem Lübecker Krankenhaus mit einem verletzten Sanitäter.

Gegen 18 Uhr musste ein Streifenwagen zur famila-Filiale in den Höppnerweg entsandt werden. Ein 41-Jähriger störte die Angestellten, indem er sie verbal belästigte und aggressiv gegen die Scheiben des Supermarktes schlug. Als die Polizisten eintrafen, forderten sie den stark alkoholisierten Timmendorfer auf, seine Personalien anzugeben oder sich auszuweisen. Der Mann verweigerte jedoch jegliche Mitwirkung zur Feststellung seiner Identität.

So entschlossen sich die Beamten, den 41-Jährigen zu durchsuchen, da sie in seiner mitgeführten Umhängetasche Personalpapiere vermuteten. Nun begann der Aggressor, die Einsatzkräfte zu beleidigen und unkontrolliert um sich zu schlagen. Dabei ging er selbstverschuldet zu Boden und konnte aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung nicht mehr allein aufstehen. Da der Mann zusätzlich über Schmerzen klagte, wurde nun ein Rettungswagen nachalarmiert.

Für weitere Untersuchungen war es erforderlich, den Störenfried in ein Lübecker Krankenhaus zu bringen. Da sich der Timmendorfer weiterhin aufgebracht zeigte und versuchte, die Einsatzkräfte anzuspucken, wurde die Fahrt im Rettungswagen durch einen der Beamten begleitet. Hierbei kam es wiederholt zu Widerstandshandlungen, die mit einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden konnten.

Auch im Krankenhaus beruhigte er sich nicht und störte durch körperliche Gegenwehr fortlaufend die notwendige Behandlung. Einem Rettungssanitäter quetschte er die Finger und verletzte ihn, so dass dieser nicht mehr dienstfähig war. Letztlich konnten weitere Angriffe nur mit Hilfe einer Fixierung durch das medizinische Fachpersonal unterbunden werden.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderen wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Körperverletzung zum Nachteil des Rettungssanitäters eingeleitet.


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