Reporter Timmendorf

Dringlichkeitsantrag in der Gemeindevertretung

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Gemeindewappen

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Foto: Gemeinde Timmendorfer Strand

Timmendorfer Strand. Auch die Gemeindevertreter der Gemeinde Timmendorfer Strand reagieren auf die neuen Pläne der TENNET und haben in ihrer jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag eine Resolution verabschiedet.

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Timmendorfer Strand fordert die Wiederaufnahme des Dialogprozesses, da die Ergebnisse aus dem Bürgerdialog 2014/2015 von Tennet bei der neuen Vorzugstrasse nur eine unzureichende Berücksichtigung gefunden haben.

Des Weiteren stellt die Gemeindevertretung fest, dass bereits 2014/2015 das Bündelungsgebot hoch bewertet wurde und eine qualitative Bewertung der Bündelung bislang nicht vorgenommen wurde und dass aus Sicht der Gemeinde das Abwägungsergebnis weiterhin Bestand hat, bezweifelt somit die Rechtmäßigkeit des aktuellen Abwägungsprozesses und fordert die unverzügliche Offenlegung aller Gutachten und Abwägungsentscheidungen durch Tennet, die zur Änderung der Vorzugsvariante geführt haben.

Die Gemeindvertretung fordert die Bundes- und Landesregierung auf, sich aktiv für die Erdverkabelung in Siedlungsnähe und dort wo sensible Naturräume betroffen sind, einzusetzen.

Timmendorfer Strand fordert bei einem Verlauf der Ostküstenleitung an der Autobahn die Zusammenlegung der bestehenden 110kv-Leitung mit der geplanten 380kv-Leitung.
Des Weiteren wird die Tennet aufgefordert, ihr Vorhaben mit der Deutschen Bahn zu koordinieren.

In dieser Angelegenheit waren sich diesmal alle Fraktionen einig und die Resolution, die als gemeinsamer Dringlichkeitsantrag eingereicht wurde, ist einstimmig beschlossen worden.
In der Begründung heißt es „Bereits in 2015 wurde im Rahmen eines Bürgerdialogs, an dem alle betroffenen Gemeinden, der Kreis Ostholstein und die Landesregierung teilgenommen haben, Einigung über den Verlauf der geplanten 380-kV-Trasse erzielt. Die Landesregierung hatte sich seinerzeit sehr erfreut über den Bürgerdialog gezeigt. Durch diese Einigung wurde ein aufwändiges Raumordnungsverfahren überflüssig.

Im Sommer 2020 wurden die Kommunen und der Kreis Ostholstein jedoch von TENNET vor vollendete Tatsachen gestellt und ihnen mitgeteilt, dass die nun favorisierte Trasse entgegen der ursprünglichen Einigung als Oberleitung im Rahmen einer ,Doppelbündelung‘ entlang der A1 sowie der zukünftigen Schienenhinterlandanbindung führen soll – ohne zwischenzeitliche Informationen über die Planungen eines geänderten Trassenverlaufs.

Die Ortsteile Oeverdiek und Groß Timmendorf in der Gemeinde Timmendorfer Strand werden davon in besonderem Maße betroffen sein, da diese Oberleitungen mit einer Höhe von bis zu 65 Metern und einer Breite bis zu 40 Metern der Masten eine übermäßige visuelle Belastung darstellen werden und die hohen Investitionen der touristischen Betriebe und der öffentlichen Hand in den vergangenen Jahren der vergangenen Jahren entgegenwirken. Neben den Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben in diesen Ortsteilen und den damit zusammenhängenden Arbeitsplätzen wird auch die überregional bekannte Golfanlage in Oeverdiek von den Oberleitungen übermäßig betroffen sein und in der weiteren Entwicklung stark eingeschränkt.“


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