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Entwarnung nach Asbest-Fund: Keine Faserfunde nach Raumluftmessungen an der GGS-Strand Europaschule in Timmendorfer Strand

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Entwarnung nach Asbest-Fund: Keine Faserfunde nach Raumluftmessungen an der GGS-Strand Europaschule in Timmendorfer Strand.

Entwarnung nach Asbest-Fund: Keine Faserfunde nach Raumluftmessungen an der GGS-Strand Europaschule in Timmendorfer Strand.

Foto: René Kleinschmidt

Timmendorfer Strand. Entwarnung in Timmendorfer Strand: Bei Luftmessungen wurden keine Asbestfasern in den Räumen der Grund- und Gemeinschaftsschule Strand (GGS-Strand) gefunden! Nach einem Gutachten aus dem September 2019 befinden sich Asbest in mehreren Bodenplatten sowie künstliche Mineralfasern in Deckenplatten der Schule. Beides gilt als krebserzeugend, wenn dies freigesetzt wird.

Nach der öffentlichen Kritik, warum das Gutachten, das der Gemeindeverwaltung seit September 2019 vorliegt, monatelang der Politik und der Schule und deren Besucher und Mitarbeiter verschwiegen wurde, hat der Gutachter im Dezember drei Staubproben in drei verschiedenen Klassenräumen entnommen, die laut Labor negativ ausgefallen sind.

Timmendorfer Strands Bürgermeister Robert Wagner räumte auf einer Pressekonferenz am 20. Dezember Fehler in der Kommunikation ein und berichtete, dass er auch erst Mitte Dezember davon Kenntnis erhielt (der reporter berichtete).

Von Samstag, den 28. Dezember, bis einschließlich Mittwoch, den 1. Januar 2020, sind schließlich Raumluftmessungen in der GGS-Strand Europaschule in Timmendorfer Strand durchgeführt worden. Die Ergebnisse sind der Gemeindeverwaltung am Montag, dem 6. Januar, vollständig übermittelt worden.

Dabei wurden sieben Räume in Gebäude A und 16 Räume in Gebäude C sowie der Erschließungsflur im Erdgeschoss des Gebäudes C beprobt: Die Durchführung der Raumluftprobenahme auf Kernporenfiltern erfolgte gemäß der VDI 3942, Verfahren zur Bestimmung der Faserzahlkonzentration anorganischer faserförmiger Partikel in der Innenluft, mit definiertem Anblasen der umgebenden Flächen zur Aufwirbelung unsichtbar abgelagerter Faserdepots. Die Probenahmedauer betrug jeweils acht Stunden pro Raum.

Die Auswertung gemäß Gutachter und Labor besagt, dass keine Faserfunde vorliegen. Bis zum Sommer 2020 sollen die betroffenen Bodenplatten ausgetauscht werden.


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