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Freiwillige Feuerwehr Haffkrug: Offizielle Einweihung des Erweiterungsbaus des Feuerwehrgerätehauses

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Haffkrug. Es ist vollbracht: Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Haffkrug mit einem Anbau für die Aufnahme der zwei Großfahrzeuge ist fertiggestellt.


Am Donnerstag, dem 16. Januar, konnte Bürgermeister Volker Owerien zur offiziellen Einweihung neben den Kameraden der Wehr auch den Ehrengemeindewehrführer Reinhold Mang, Architekt Harm Hoffmann sowie Vertreter der Politik begrüßen.


„Das Motiv, ein Gebäude zu errichten, besteht ausschließlich darin, einen physischen Rahmen für die Prozesse zu schaffen, die in ihm ablaufen sollen. Die einzige Ausnahme bilden Denkmäler“, zitierte Owerien zu Beginn seiner Rede einen bekannten Ingenieur und Architekten. „Genauso muss man sicherlich auch an die Planungsaufgabe für den Bau eines Feuerwehrgerätehauses beziehungsweise – wie hier – einer Fahrzeughalle herangehen. Hier ist in erster Linie nicht die große Architektur maßgebend, sondern sicherlich vorranging immer erst Zweck und Funktionalität eines solchen Gebäudes, also die Frage, wie kann ich Material und Fahrzeuge bestmöglichst lagern beziehungsweise unterbringen.“


Von einem ursprünglich angedachten einfachen Doppelcarport, über die Idee zweier Fertiggaragen, hat man sich in der Planungsphase schließlich für einen Erweiterungsanbau entschieden.


Ausgangspunkt war die Tatsache, dass der Fahrzeugbestand der Freiwilligen Feuerwehr Haffkrug in den letzten Jahren um ein Boot für die Wasserrettung mit einem dazugehörigen Bootstrailer sowie ein Jugendfeuerwehrbus erweitert wurde. Diese Fahrzeuge mussten eigentlich in der ohnehin schon engen Fahrzeughalle untergebracht werden, versperrten damit die freizuhaltenden Laufwege und behinderten letztendlich natürlich auch teilweise den schnellen Ablauf der Einsätze.


Von einem unverschlossenen frei zugänglichen Carport für teures Rettungsmaterial hat man schnell Abstand genommen. Mit zwei Fertiggaragen hätte man keine Stellplätze entsprechend der DIN-Norm erhalten. Die Fertiggaragen wären zudem pro m² Nettonutzfläche ähnlich teuer wie die eines Anbaus geworden.


„Dementsprechend hat die Gemeindevertretung letztendlich die Entscheidung für den Anbau mit ausreichender Fläche für zwei genormte Stellplätze getroffen, sodass hier auch zwei Großfahrzeuge mit dem notwendigen Bewegungsraum rund um die Fahrzeuge herum eingestellt werden können,“ so Bürgermeister Volker Owerien. Der Anbau ist 159 m² groß mit einer Nutzfläche von 141 m². Insgesamt steht damit in Alt- und Neubau eine Gesamtnutzfläche von knapp 500 m² zur Verfügung.


„Damit ist ausreichend Platz vorhanden, um die beiden großen Löschfahrzeuge, das Mannschaftstransportfahrzeug, den Bus der Jugendfeuerwehr und zwei Anhänger einschließlich Rettungsboot geschützt und sicher abzustellen,“ freuen sich Owerien und Ortswehrführer Sven Reimers.


Zusätzlich zum Anbau wurden gleichzeitig notwendige Sanierungsarbeiten im Bereich des Altbaus vorgenommen und die alte Fahrzeughalle hat eine komplett neue Heizung und Beleuchtung erhalten.


Für den Neubau, einschließlich der hier notwendigen teilweise neun Meter tiefen Pfahlgründung und der notwendigen Arbeiten im Außenbereich wurde ein Investitionsvolumen in Höhe von 250.000 Euro ausgelöst. Für die Sanierungsarbeiten wurden rund 80.000 Euro investiert.


„Diesen Ausgaben steht eine Förderung des Minsteriums für Inneres, ländliche Räume und Integration in Höhe von 62.200 Euro, dem Höchstsatz, gegenüber. Dafür meinen herzlichen Dank,“ so Owerien. „Dies ist eine weitere, wichtige Investition in den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger sowie deren Eigentum.“


Bevor Volker Owerien die neue Fahrzeughalle symbolisch mit einem kleinen Geschenk dem Ortswehrführer Sven Reimers übergeben hat, bedankte er sich stellvertretend für die ausführenden Firmen bei der Firma Nitritz als Hauptauftragnehmer, die für den Rohbau verantwortlich zeichnete, und beim Architekten Harm Hoffmann.


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