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Heiko Laskowski ist neuer Ordnungsamtsleiter in Ratekau

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Heiko Laskowski ist neuer Ordnungsamtsleiter in der Gemeindeverwaltung Ratekau. Die bisherige Ordnungsamtschefin Reneé Steffen wechselt zurück ins Hauptamt.

Heiko Laskowski ist neuer Ordnungsamtsleiter in der Gemeindeverwaltung Ratekau. Die bisherige Ordnungsamtschefin Reneé Steffen wechselt zurück ins Hauptamt.

Foto: Stefan Setje-Eilers

Ratekau. Die Gemeinde Ratekau hat einen neuen Ordnungsamtsleiter. Am 1. Mai hat „der Neue“ seine Arbeit im Rathaus der Großgemeinde aufgenommen. Vielen im südlichen Ostholstein dürfte er dabei kein Unbekannter sein. Die letzten neun Jahre war Heiko Laskowski Leiter des Ordnungsamtes in Scharbeutz. Mit ihm hat sich die Gemeindeverwaltung um Rathauschef Thomas Keller die Dienste eines echten Schwergewichts gesichert, was Verwaltungsarbeit anbelangt. Heiko Laskowski blickt auf über 35 Jahre Berufserfahrung zurück.

Am 1. August 1985 hat er in der Gemeindeverwaltung Oststeinbek im Kreis Stormarn im Kreis Stormarn seine Ausbildung begonnen. Danach folgte der Besuch der Fachoberschule in Hamburg mit dem Fachabitur als Abschluss und anschließend die Rückkehr nach Oststeinbek, wo er zunächst vier Jahre im Sozialamt tätig war und später weitere fünf Jahre das Hauptamt leitete.

Im Jahre 2000 folgte der Wechsel ins Amt Siek. Hier verantwortete Laskowski die Leitung des Haupt- und Ordnungsamtes mit Teilen des Bauamtes. Ein attraktives Angebot lockte ihn schließlich 2012 in die Gemeinde Scharbeutz. Zwischenzeitlich hatte er noch seine Nachqualifikation zum Verwaltungsfachwirt gemacht.

Warum der jetzige Wechsel? „Ich habe für mich eine neue Herausforderung gesucht und sehe hier in Ratekau für mich persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.“ Zum Beispiel sehe er Potenzial darin, die Serviceleistungen im Bereich des Bürgerservices qualitätsmäßig zu sichern, zu verstetigen und auszubauen, aber auch der große Bereich der Feuerwehren in der Gemeinde Ratekau habe in gereizt.

Heiko Laskowski ist verheiratet, lebt in Ratzeburg und hat zwei volljährige Kinder. Der 52-Jährige ist leidenschaftlicher Badminton-Spieler und Skifahrer und liebt es, zu verreisen. „Mein Haupthobby ist jedoch die Feuerwehr“, verrät er und berichtet nicht ohne Stolz: „Auch mit 52 Jahren bin ich immer noch Atemschutzträger in der Freiwilligen Feuerwehr Ratzeburg.“

Zu dem „Neuzugang“ in der Gemeindeverwaltung sagt Ratekaus Bürgermeister: „Ich freue mich, dass wir doch eine sehr erfahrene Leitungskraft aus der Verwaltung bekommen haben, insbesondere für den Bereich Ordnungsamt. Wir können nahtlos starten. Mit ihm haben wir keine Einarbeitungszeit, insofern haben wir sehr viel Glück gehabt mit der Ausschreibung der Stelle.“

Die Neubesetzung war aufgrund interner Umstrukturierungen notwenig geworden. Die bisherige Ordnungsamtsleiterin Reneé Steffen wechselt zurück ins Hauptamt, wo sie schon in früheren Jahren tätig war. Durch die Zusammenlegung zweier Fachbereiche ist der Zuständigkeitsbereich des Hauptamtes vergrößert worden. Reneé Steffen, als langjährige Kennerin der Ratekauer Verwaltung, unterstützt Hauptamtsleiterin Binia Teuber als stellvertretende Hauptamtsleiterin.

„Wir haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, so Thomas Keller. „Wir haben eine sehr gute Nachbesetzung im Ordnungsamt und wir haben die erforderliche Verstärkung im Hauptamt, so dass wir davon ausgehen, dass wir da in der nächsten Zeit auch sehr gut aufgestellt sind.“

Reneé Steffen freut sich sehr auf ihre „neue“ Aufgabe, wie sie sagt. Nur eine Sache, die werde sie ein wenig vermissen, gesteht sie: „Gerade der Bereich der Feuerwehren, der war zwar sehr arbeitsintensiv. Dennoch war es auch der Bereich, der mir immer sehr viel Freude bereitet hat, weil die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr sehr viel Spaß macht.“

Und genau hier hat auch der neue Ordnungsamtsleiter seinen ersten größeren Einsatz in der Ratekauer Öffentlichkeit. Ab 17.15 Uhr übergibt Feuerwehrmann Heiko Laskowski am heutigen Mittwoch, 12. Mai, gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Keller, der Gemeinde- und der Kreiswehrführung ein neues Fahrzeug an seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Ovendorf.


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